In der Erfolgsmessung geht es darum aus den aufgenommenen Zahlen, Daten und Fakten die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Doch was heißt denn bitte schön die „richtigen“ Schlüsse und welche Zahlen, Daten und Fakten sind gemeint?!

Ok, lass es mich kurz machen.

Es gibt 3 sogenannte Messebenen, die du unbedingt berücksichtigen solltest.

In jeder Messebene lassen sich andere Rohdaten, Kennzahlen und Leistungskennzahlen gewinnen.

Aber eins nach dem anderen.

Du fragst dich vielleicht, wieso du dich überhaupt mit diesen Ebenen beschäftigen solltest?!

Nun, was wenn ich dir sage, dass du mit jeweils nur einer einzigen Leistungskennzahl aus jeder Ebene dein Webprojekt garantiert nach vorne katapultieren wirst?

Oh, ich habe deine Aufmerksamkeit. Na gut, legen wir los 🙂

 

Gewinne Viralität und Reichweite aus den Erkenntnissen der Netzwerkebene

Grundvoraussetzung einer Messung ist natürlich das Vorhandensein einer analytischen Auswertungssoftware. Z.B. Google Analytics oder etwaige andere Tools.

Wenn du noch keine Erfahrungen mit solcher Software hast sammeln können, dann schau dir den erfolgswolf SMART Tracking Kurs an.

Die Netzwerkebene setzt sich aus den Daten zu externem Traffic zusammen. U.a. zu den Fragestellungen:

  • Woher kommen die Besucher?
  • Wie viele Besucher in welchem Zeitraum haben dein Webprojekt wahrgenommen?
  • Wie häufig wurdest du bzw. dein Webprojekt auf anderen Netzwerken erwähnt?
  • Wie häufig wurde dein Projekt schon geteilt, kommentiert oder „geliked“?
  • Über welche Suchbegriffe sind deine Besucher auf deine Seite gekommen?

In der professionellen Erfolgsmessung wird der Wert des „Share of Voice“ sehr häufig betrachtet. Dieser Wert vergleicht ein Thema mit der Anzahl der Erwähnungen mit der der Konkurrenz.
Also, Mercedes könnte das Thema „Neuwagen“ z.B. in den sozialen Netzwerken beobachten. Zusätzlich würden sie ebenfalls die Anzahl der Erwähnungen mit „BMW“ aufzeichnen. Der direkte Vergleich dieser beiden Angaben ergibt den Share of Voice in Bezug zum Thema Neuwagen. Mercedes weiß nun ob sie weniger oder häufiger als BMW genannt werden.

Aus dieser Erkenntnis lassen sich Maßnahmen ergreifen, die in Richtung weiterer Marktführerschaft gehen oder eben den Abstand zur Konkurrenz zu verringern.

Mein wichtigster Wert entstammt den Suchwörtern. Denn erfolgswolf soll sich als echte Marke platzieren. Daher begutachte ich jede Woche die Anzahl der Besucher, die durch das Wort erfolgswolf auf meine Seite gekommen sind.

Diese Erkenntnis wird durch die Verbindung der Google Webmaster Tools mit Google Analytics gewonnen.

Meine Leistungskennzahl beschreibe ich mit #brandedTraffic.

Die # steht für Anzahl und brandedTraffic ist in sogenannter Kamelschrift notiert. Das ist so nen Nerdding 😉

brandedTraffic - erfolgswolf

brandedTraffic – erfolgswolf

Im Bildausschnitt siehst du die Klicks über das Suchwort erfolgswolf. Daneben die prozentuale Änderung im Monatsvergleich.

Genau dieser Wert motiviert mich stetig den Markennamen erfolgswolf immer und immer wieder mit zu tragen und zu erwähnen.

Wenn auch du deine Marke, dich selbst oder dein Thema bekannter machen möchtest, dann musst du wissen wie häufig der jeweilige Begriff gesucht wird. Oder wie oft z.B. dein Thema mit einem Hashtag in den sozialen Netzwerken aufgeführt wird. Bei Twitter könntest du dafür z.B. das Tool Twazzup einsetzen.

Beobachte also aus der Netzwerkebene deine wichtigsten Begriffe und zeichne diese regelmäßig auf. Werde zum Marktführer in deinem Bereich!

 

Die Macht steckt in deinem Besucher – vergiss niemals die Besucherebene

Auch wenn es dir bereits klar sein sollte. Dein Besucher bestimmt über Erfolg oder Misserfolg deines Projektes.

Du kannst 1 Million Menschen pro Monat auf deine Seite bringen. Und doch passiert NIX!

Was könnte das Problem sein?

Nun, in meinem Coachingalltag fällt mir häufig auf, dass meine Kunden keine richtige Vorstellung davon haben was sie eigentlich mit ihrer Seite erreichen wollen.

Und genau das merkt auch dein Besucher.

Du musst innerhalb weniger Sekunden deinem Besucher erläutern können was du von ihm willst und was er für einen Mehrwert davon hat.

Typische Visitenkartenwebsites wirken auch genauso wie eine typische Visitenkarte. Name, Anschrift, Telefonnummer, schon klar. Und jetzt?!

Was möchtest du konkret von deinem Besucher?
Soll er sich in deinen Newsletter eintragen, soll er dich anrufen, dich anschreiben, dir einen Kommentar hinterlassen, dein Produkt kaufen???

Wenn du jetzt selbst nicht genau weißt was du eigentlich von deinem Besucher willst, dann nimm dir am besten sofort Stift und Zettel und notiere dir mögliche gewünschte Aktionen.

Nun überprüfe ob du für jede Aktion auch eine separate Landingpage angelegt hast. Nein?! Na dann weißt du jetzt was ab heute auf deiner ToDo-Liste steht 🙂

Zurück zu deinem Besucher.

Nimm deine allerwichtigste Besucheraktion auf jeden Fall in dein Monitoring auf.

Von nun an setzt du dir ein ganz konkretes, also SMARTes Ziel. Du weißt ja was das bedeutet. Spezifisch (und schriftlich), Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert. (Falls du an dieser Stelle gerne noch mehr Info dazu haben möchtest, geh einfach auf meine „Über-Seite“.)

Die Besucherebene nimmt alle Werte auf, die deine Besucher generieren. U.a.:

  • Wie lange hält sich dein Besucher bei dir auf?
  • Wie viele Seiten werden pro Sitzung aufgerufen?
  • Wie hoch ist die jeweilige Absprungrate?
  • Welche Menüpunkte wurden häufiger angeklickt als andere etc.?

Mein wichtigster Wert aus der Besucherebene ist die Anzahl der Kommentare pro Artikel und Newsletter. #userComments

Ich versuche jedes Mal einen Kommentar mehr zu erhalten.

Das hört sich für dich vielleicht nach einem geringfügigen Zielwert an, aber hey, erfolgswolf ist noch jung 🙂

Ich freue mich sehr, dass sogar nach dem Versenden des Rudelrufs Feedback per Mail zurück kommt. Das macht ein starkes Rudel aus und bringt uns gleich auch zur nächsten und letzten Ebene.

Alle guten Dingen sind 3 – oder warum die Inhaltsebene manchmal gemein sein kann

Nicht immer bist du gut.

Ja ja, ich weiß. DU bist IMMER gut 😉

Mal die Hand aufs Herz. Wie viele Artikel hast du auf deiner Website veröffentlicht, die zu keiner Reaktion der Besucher führte?

Aber das ist gar nicht tragisch. Denn es gilt die 90-9-1 Regel.

90 Prozent deiner Besucher konsumieren nur deine Inhalte. 9 Prozent schreiben dir auch mal einen Kommentar. Und lediglich 1 Prozent verarbeitet deinen Artikel weiter z.B. in Form von Verlinkungen in eigenen Blogbeiträgen etc.

Diese Regel entstammt aus mehreren Studien im Social Media Bereich u.a. durch das Meinungsforschungsinstitut Forrester Research.

Doch mach dir nichts draus. Du hast deine Stammleser. Deinen Tribe, wie Vladi so schön sagt. Obwohl mir der Ausdruck Stamm besser gefallen hat in seinem Affenblog 🙂

Wie dem auch sei.

Solltest du wirklich noch NIE einen Kommentar erhalten haben, dann nur mal zwei kleine Tipps am Rande:

Verwende starke Überschriften bzw. lerne Werbetexten (siehe das Affenblog)
Arbeite am Ende deines Beitrags immer mit einer Call to Action, in der du deinen Leser zu einem Kommentar aufforderst

Es gibt noch einige Dinge mehr, die einen guten Artikel ausmachen, aber das schreibe ich dir ein andern Mal.

Untersuche deine Kommentare und entwickle ein Gefühl für konstruktiv-negative, neutrale und positive Anregungen.

In der professionellen Erfolgsmessung heißt das auch Sentimentanalyse. (Nein, nicht Sediment ;))

Es gibt Tools, die dir diese Arbeit erleichtern können. Z.B. Brandwatch, Radian6 und ein paar andere. Allerdings kosten die ab 500 Euro pro Monat aufwärts.

Doch du kannst auch kostenlose Plugins einsetzen, wie etwa Sternchenbewertungen unter deinen Artikeln oder Umfragewidgets etc.

Ich setze da auf meine eigene Empfehlungsmarketingsoftware WIWES. (U.a. auf Wenda IT & Web beim Menüpunkt „Kundenmeinungen“ im Einsatz)

Die Inhaltsebene ist die am schwersten zu bewertende Messebene. Doch du darfst sie nicht außen vor lassen.

Denn sie ist dein innerer Motivator. Dein verborgener Antrieb jedes Mal erneut einen Artikel zu verfassen.

Nutze, und vor allem miss, die Meinungen deiner Besucher, deiner Leser, deiner Anhänger, deiner Fans oder wie du die mit dir verbundenen Menschen auch immer bezeichnen magst.

Und wenn du selbst bis hier her gelesen hast, dann bist du sehr wahrscheinlich auch schon Teil des Rudels. Und das ist verdammt gut so. 🙂

Ich freue mich über dich. Ich freue mich über dein Feedback.

Es hilft mir und im Endeffekt dem ganzen Rudel besser zu werden.

Es werden noch bessere Beiträge entstehen können. Noch bessere Produkte. Noch mehr Mehrwert.

Und am Ende der Kette profitiert jeder einzelne!

Du findest ich übertreibe?!

Nein, gewiss nicht.

Denn Wissen teilen ist meine Leidenschaft. Und diese Leidenschaft treibt mich an.

Du hast bei jedem Artikel hier die Chance diese Leidenschaft mit mir zu teilen. Bewerte mich. Bewerte das Rudel. Sag mir deine Meinung. Sei ein Teil von uns.

Mein wichtigster Wert aus der Inhaltsebene ist das konstruktive Feedback in Anzahl und Ausprägung.

Ich nehme es mit WIWES (oben schon erwähnt) auf und nutze mein Gefühl.

Oha. Nicht gerade professionell oder?!

Diese Vorgehensweise entspricht dem Wolfscredo: „… Teile deine Zuneigung. Gib deinen Gefühlen Ausdruck. …“

Und wenn ich mal 500 Euro pro Monat übrig habe, nutze ich vielleicht Brandwatch 😉

 

Fazit

In der Erfolgsmessung gibt es 3 Ebenen, die du auf jeden Fall berücksichtigen solltest.

Die Netzwerkebene. Die Besucher- bzw. Nutzerebene. Und die Inhaltsebene.

Miss die Viralität deines Projektes. Kontrolliere die gewünschten Aktionen auf deinen Landingpages und entwickle ein Gefühl für die Sentimentanalyse.

Ich messe regelmäßig wie viele Menschen über das Suchwort erfolgswolf auf meine Seite gekommen sind bzw. wie häufig es in den sozialen Netzwerken auftaucht.

Ich möchte mit jedem neuen Artikel und mit jedem neuen Versenden des Rudelrufs jeweils einen Kommentar mehr lesen dürfen.

Und ich habe WIWES und mein wölfisches Gefühl für die allgemeine Stimmung im Rudel 🙂

Jetzt ist aber deine Zeit gekommen.

Zeichne ab heute deine jeweilige wichtigste (Leistungs-)Kennzahl aus jeder Messebene auf und katapultiere dich bzw. dein Projekt nach vorne!

 

Wie fühlst du dich gerade? Welche Zahlen, Daten und Fakten sind für dich die wichtigsten?

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