Es ist mal wieder schier unglaublich was Claudia Kauscheder da aus dem Hut gezaubert hat; oder sollte ich besser sagen, aus dem Home-Office 🙂

Eine Blogparade zum Thema „Wie gehts dir mit dem Alleinsein im Home-Office?“ brachte mich dazu etwas genauer über meine eigene Situation nachzudenken. Und siehe da, vielleicht kannst du selbst etwas aus meinen 3 genialen Home-Office Vorteilen für dich mitnehmen. Lass uns einfach anfangen!

Doch bevor ich nun meine absoluten Lieblings-Vorteile in Bezug zum Home-Office preisgebe, möchte ich nur kurz die „gewöhnlichen“ Vor- und Nachteile der Vollständigkeit halber aufführen.

Ich selbst arbeite mal von zu Hause, mal in meinem Büro am Rheinlanddamm in Dortmund (der besten schwarz-gelben Stadt der Welt :)), mal im Comcave College bevor morgens ein Kurs losgeht und manchmal direkt beim Kunden, sofern die Zeit es zulässt (Updates und Backups können manchmal verdammt lange dauern, hehe).

Mehr zu mir, wer ich bin und was ich mache, kannst du im „Über mich Teil“ lesen wenn du magst.

„Normale“ Home-Office Vor- und Nachteile:

Ich mache es kurz, versprochen. Denn ich bin mir sicher, dass du dir bereits gedanklich ausmalen kannst was jetzt kommt.

Viele meiner bekannten Unternehmerfreunde oder Selbstständige nennen gerne einige der folgenden Gründe, warum sie so gerne zu Hause bleiben oder manchmal daran verzweifeln:

  • in Ruhe arbeiten können
  • flexible Zeiteinteilung
  • Essen und Trinken daheim
  • gemütliche Klamotten
  • absolut heimisches Gefühl auch in der gewohnten Umgebung

oder

  • sich selbst aufraffen müssen
  • immer später morgens aufstehen wird häufiger (produktive Zeit wird weniger)
  • zu viel Stille fördert nicht unbedingt die Kreativität (Austausch für neue Ideen fehlt)
  • Abschottung nach außen („echte“ soziale Kontakte werden peu a peu weniger)
  • Kinder und Hausarbeit sind nicht förderlich in Hochphasen

Zu diesen häufig genannten Dingen im Bereich des Home-Office möchte ich gar nicht so viel Stellung beziehen. Ich selbst habe zu Hause angefangen, habe mich aber bereits nach 3 Monaten für ein separates Büro entschieden.

Gerade der nachteilige Punkt mit Kindern in Hochphasen oder auch in Kundengesprächen ohne räumliche Abtrennungsmöglichkeiten, waren bei mit Ausschlag gebend. Allerdings hatte ich auch ein sehr attraktives „My-First-Office“ Angebot vom Technologiezentrum in Dortmund. Das wurde durch den Start2Grow Wettbewerb möglich.

Diese Entscheidung war mein eigentlicher erfolgreicher Start ins Business.

Ich traf auf Eva Ihnenfeldt und viele weitere Menschen, die dort ein kleines Geschäft eröffnet haben und sich Tag für Tag dem Unternehmeralltag stellen. Der Erfahrungsaustausch und die weiteren Möglichkeiten als Dozent tätig zu werden eröffneten mir Welten, die ich gar nicht kannte 🙂

Heute mache ich es mir selbst zur Prämisse, Menschen zu unterstützen, die neu anfangen und Hilfestellungen annehmen wollen. So wurde auch das Netzwerken für mich immer wichtiger. Als ITler war das nicht selbstverständlich, hehe.

Doch genug von meinen Abenteuern abseits des Home-Office. Sonst verfehle ich hier völlig das Thema der Blogparade. (Sorry Claudia ;))

Meine 3 absolut genialen Home-Office Vorteile

Besondere Kunden erfordern besondere Maßnahmen.

Ja, na klar sind alle Kunden irgendwie besonders. Allerdings kennst du bestimmt das Schema von ABC Kunden?!

Die A Kunden sind die, die dich richtig nach vorne katapultieren können. Und in der EKS (engpasskonzentrierte Strategie) fokussierst du dich auf die Engpässe deiner Wunschkunden. Du hast gar keine Zeit lange über B und C Kunden nachzudenken. Ehe du dich versiehst, hast du nur noch A Kunden, da du B und C Kunden gar nicht mehr an nimmst. (Hört sich nach Größenwahn an oder? Doch lies mal diese Lektüre: Rasierte Stachelbeeren: So werden Sie die Nr. 1 im Kopf Ihrer Zielgruppe* und du kennst die Ansätze der EKS und hast das Wissen rund um Branding bzw. Image- und Markenaufbau. Klasse!)

Ok, ok, ich verliere mich wieder etwas, weil ich Bock hätte dir jetzt noch vieeeeeeel mehr mit auf den Weg zu geben. Ich denke, Friederike wird wissen was ich meine 😉

Also, kommen wir doch einfach direkt zum Highlight Number one im Home-Office.

1. potentiellen Kunden kein gewöhnliches Büro zeigen, sondern zum Grillen einladen (oder anderes Event)

Home-Office-Vorteile-Events-erfolgswolf

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Jepp, genau das habe ich bereits einige Male getan.

Dein Kunde oder auch potentieller Kunde wird überrascht sein, dass du ihn zum Grillen einlädst oder zum Fussball gucken wenn der BVB gegen diese komische blau-weiße Mannschaft auf dem Land wieder mal gewinnt.

Deine Beziehung wird sofort auf eine sympathische, persönliche Ebene gestellt. Und wie wir wissen sind das Punkte, die u.a. Dr. Cialdini in „Die Psychologie des Überzeugens“ herausgearbeitet hat. Hier greift zudem die Reziprozität (dein Gegenüber bekommt unterbewusst das Gefühl dir etwas schuldig zu sein) und die Konsistenz (wer A sagt muss auch B sagen).

Die besten Geschäfte habe ich in meiner absoluten Anfangszeit an der Theke in unserem Vereinsheim gemacht. Heute ist es des öfteren die Kellerbar meiner Eltern 😉

Überlege dir, ob du aus deinem Home-Office nicht einen Ort für Events machst. Zumindest für deine A Kunden zu Terminen, die für Events geeignet sind.

2. Meditationsübungen garantiert ohne Druck und Ablenkung (Telefon aus, Klingel aus etc.)

Mein Unternehmercoach Jörg Mann hat mich vor ein paar Jahren auf den Weg der Meditationsübungen gebracht. Danke nochmal Jörg 🙂 Seit dem mag ich es sehr, zu ruhigen Zeiten zu Hause, einfach mal die Augen zu schließen und meinen Körper anzuspannen. Gerade Bürohengste, die täglich 8 Stunden und mehr sitzen müssen irgendwas machen, das die Muskeln auch mal anders belastet. Das ist verdammt wichtig!!!

Wenn du also Ruhe hast mache einfach dein Handy für eine halbe Stunde aus oder stelle auf den Flugmodus what ever. Wenn du kannst, stelle die Hausklingel aus und lass die Welt draußen. Natürlich lässt du im Home-Office eh schon die ganze Zeit die Welt draußen, doch bei Meditation ist das ein ganz anderes Gefühl bzw. Bewusstsein für Raum und Zeit.

Ich würde sagen du probierst es morgen gleich mal aus. Trial and error 😉

Kommen wir zum dritten Home-Office Vorteil, den der ein oder andere bestimmt kritisch betrachtet, hehe.

3. Alkohol oder sonstige Genussmittel zur Kreativitätssteigerung ohne Bedenken genießen

Hihihi. Hicks. Oh tschuldige.

Ja, ich mag Bier! So, jetzt ist es raus. Ach ja, Wein auch. Vor allem Baccus oder Gewürztraminer. Jetzt noch nen sehr guten Freund anrufen, die Zigarren aus dem Humidor holen und es kann losgehen.

Nicht jeder heißt Kreativitätssessions gut, die auch mal im „Rumblödeln“ enden. Aber hey, ich habe mich nicht selbstständig gemacht um ohne Fun den Alltag zu durchwandern. Ich sehe meine Freunde eh schon viel zu wenig.

So kombiniere ich gute Freunde, Alkohol und verdammt reichhaltige Gespräche (das meine ich ernst) mit meinem Business. Du glaubst gar nicht was für Ideen so entstehen. Kennst du übrigens dieses Blog mit dem komischen zwinkernden Wolf?! 🙂

Eigentlich gibt es zu diesem grandiosen Vorteil nichts mehr zu sagen…

Fazit

Home-Office-Vorteile-erfolgswolf

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Lass dir von anderen nicht einreden, dass ein Home-Office schlecht oder verdammt gut ist. Probiere es einfach aus!

Nimm dir meine Tipps zu Herzen, sieh die Welt des Home-Office locker und mach das Beste draus. Und wenn du mal zum Grillen kommen willst, sag einfach Bescheid 😉

Ich beende jetzt meinen Artikel für die Blogparade und schenke meiner Frau und mir noch einen leckeren Weißwein ein.

Oh, es ist schon 22 Uhr!

Egal, ich bin ja zu Hause 🙂

Was sind deine besten Tipps fürs Home-Office?

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