Wie, das weißt du noch gar nicht?!

Na, dann wird es höchste Zeit, das heraus zu finden.

Du bzw. dein Webprojekt könnt es euch mit Sicherheit nicht lange leisten abgestraft zu werden.

Lass uns also gemeinsam mal schauen welche Anzeichen einer Google Abstrafung es überhaupt gibt.

 

3 sichere Zeichen für eine Google Abstrafung

Hast du dir mal in der letzten Zeit deinen Traffic angeschaut?

Ist er immer noch „normal“? Also, gibt es irgendwelche Einbrüche?

Ich hoffe doch, dass du weißt wie der Traffic auf deiner Seite gemessen werden kann.

Es gibt dafür hunderte Tools, die sehr häufig kostenlos zu haben sind. Z.B. Google Analytics, Piwik, die Webmaster Tools, Tynt und und und.

Solltest du noch nicht genau wissen wie Erfolgsmessung in Bezug zu Traffic, Conversion etc. funktioniert, dann klicke auf diesen Link und schaue dir den erfolgswolf SMART Tracking Kurs an.

Zurück zum Thema.

Das erste Anzeichen für eine Google Abstrafung ist einbrechender Besucherfluss. Behalte den allgemeinen Traffic deiner Seite also stets im Auge.

Natürlich könnte es auch andere Gründe für fehlende Besucher geben. U.a. könnte ein Panda-Update, also Googles Suchmaschinenalgorithmus dran Schuld sein.

Doch schauen wir auf weitere Anzeichen einer Google Abstrafung.

 

Wurde eine deiner Unterseiten deiner Webseite um 30 Plätze im Ranking nach hinten katapultiert?

Ok, natürlich gehe ich davon aus, dass du deine Rankings ebenfalls im Auge behältst. Du bist ja SMART 🙂

(Für die, die gerade nicht ihre Rankings zu ihren Websitekeywords im Auge haben, weil vielleicht gerade ZUFÄLLIG das entsprechende Tool kaputt gegangen ist, sollten mal schnell auf CuteRank schauen und es fix installieren. ;))

Wenn dir die Ergebnisse zur Suchmaschine von Google ausreichen, dann reicht auch ein Blick in die Webmaster Tools.

traffic-google-besucher-erfolgswolf

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Dort kannst du zu jedem Wort, zudem dich Google ranked, erkennen, wie viele Besucher jeweils im letzten Monat darüber kamen.

Stelle die Tabellenübersicht auf „Mit Änderung“ und du siehst, inwiefern ein Keyword an Plätzen verloren hat. Oder halt an Rankings gewonnen hat.

Achte vor allem auf die Zahl -30.

Sie ist ein Indiz für eine Google Abstrafung.

Und vergiss nicht, dir diesbezüglich auch immer die neuesten Infos direkt von der Quelle zu holen. D.h. lies hin und wieder die Beiträge von Matt Cutts. Er ist der Google-Sprecher bezüglich SEO, Panda und Co.

 

Gibt es überhaupt noch irgend eine Unterseite deiner kompletten Webseite im Google Index?

Die schlimmste Google Abstrafung wäre die Verbannung aus der Suchmaschine.

Dann bist du fast unsichtbar im Netz!

Google hat zu diesem Zeitpunkt mehr als 95 Prozent Marktanteil im Suchmaschinengeschäft. Nahezu jeder Mensch in Deutschland „googelt“.

Doch einige Websitebetreiber kümmert auch das nicht. Eines der populärsten Beispiele ist YouPorn.com (nein, ich baue hier jetzt keinen direkten Link drauf :))

Gerade die Pornoindustrie ist ein riesiger Markt im Netz, aber Google mag solche Seiten nicht so gerne.

Allerdings gehe ich jetzt nicht davon aus, dass du ein solches Webprojekt betreibst 😉

Gib einfach mal in das Suchenfeld von Google folgenden Befehl ein: site:erfolgswolf.de

Natürlich kannst du das auch mit deiner Domain machen.

erfolgswolf-site-befehl

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(Da ist ja sogar noch ein „Hallo Welt“ Eintrag meines SMART Tracking Projekts, upps :))

Wenn du dann kein Ergebnis siehst, dann hast du entweder ein ganz frisches Webprojekt angelegt, hast den Suchmaschinencrawler von der Indexierung ausgeschlossen oder du wurdest aus der Suchmaschine entfernt.

Und das wäre fatal!

Deine Besucherströme würden sehr wahrscheinlich nahe der Nulllinie sein. Es sei denn, du hättest eine enorme Markenmacht oder anderweitige Werbekampagnen z.B. über Facebook, BlogAds oder andere Werbenetzwerke.

Weitere Google Abstrafungen bzw. Penalties kannst du auch noch hier studieren.

 

Was du konkret bei einer Google Abstrafung tun solltest

Lauf Forrest, lauf!!!

Nein, nein, bleib hier! Es gibt einen Ausweg.

Was ist das Letzte an das du dich erinnern kannst? Ich meine in Bezug zu deiner Webseite.

Hast du dir von irgendwo her Backlinks gekauft?

Dann hast du wirklich ein dickes Problem!

Denn Google bewertet u.a. „natürliches Linkwachstum“ und bei extrem vielen Backlinks in zu kurzer Zeit ist das halt alles andere als natürlich.

Diese Methode wird auch im sogenannten „Black-Hat-SEO“ angewandt. Dort produziert z.B. ein Unternehmen für die Webseite des Konkurrenten sehr sehr viele Backlinks. Nur mit dem Ziel, dass Google diese Webseite abstraft. Gemein oder?!

Aber du bist ein ehrlicher Mensch. Die meisten Menschen sind ehrlich, wusstest du das?!

Doch das Problem bleibt bestehen.

Abhilfe würde hier eine weitere Backlinkkampagne bringen, die peu a peu aber in einem Zeitintervall weniger Backlinks produziert.

Du musst dir deine Verlinkungen genau anschauen und versuchen daraus eine „natürliche“ Kurve zu formen.

Mit Wenda IT & Web hatte ich bereits das Problem mit meinen indexierten Seiten. Ich habe einfach mein Ralf-Wenda.de Blog in die Wenda-It-Web.de Webseite übernommen. Ohne mal kurz über die Konsequenzen nachzudenken. (Ja, das passiert auch Menschen, die sich damit auskennen sollten.)

kurve-nicht-natuerlich-wenda-it-web

kurve-nicht-natuerlich-wenda-it-web

Das Ergebnis siehst du im Beitragsbild. Die Google Webmaster Tools zeigten eine völlig unnatürliche Kurve. Da blieb mir kurz das Herz stehen.

Ich schrieb schnell eine 301 Weiterleitung für Ralf-Wenda.de in meine .htaccess Datei und zeigte der Suchmaschine so, dass die Beiträge bzw. das Webprojekt permanent umgeleitet wird. Uff.

Google honorierte dies mit einer „Update“-Angabe und keinerlei Strafen.

 

Hast du zu viele Keywords in einem Beitrag untergebracht?

Ein beliebter Fehler ist es zu viele Keywords in einen Beitrag zu schreiben. Und dann auch noch meistens zu nah bei einander.

Wenn du schon eine gute Keyworddensity zwischen 2 und 6 Prozent anstrebst, dann achte auch auf den IDF und WDF.

Ich achte ja lieber auf den Leser, aber das muss ja jeder selbst entscheiden 🙂

In diesem Text optimiere ich ein bissl auf das Keyword „Google Abstrafung“. Aber durch das neue Panda-Update gelten auch Wortähnlichkeiten. Also, z.B. „Abstrafung – abstrafen – abgestraft“ etc.

Persönlich finde ich diese Herangehensweise von Google viel besser als das Berechnen stupider Wortwiederholungen.

Solltest du es aber mal übertrieben haben, dann weiche die Keyworddensity auf jeden Fall auf.

Schreibe ein paar Zeilen mehr Text in den abgestraften Beitrag und verwende ähnliche Wörter wie das Hauptkeyword.

Mit ein paar Tagen Geduld wird dein Beitrag wieder ranken können.

 

Die Fehlerquellen sind sehr vielfältig

Es hat auch häufiger schon größere Unternehmen getroffen, die sich im starken Konkurrenzfeldern bewegen. Etwa „Schuhe kaufen“.

Das wichtigste Prinzip ist bei einer Google Abstrafung, dass du deine letzten Schritte im Webprojekt rückgängig machst.

Manchmal ist das leichter als gesagt, aber Google muss erkennen können, dass dir wirklich was an deiner Seite bzw. deinen Besuchern liegt.

Verwende die Google Webmaster Tools und evtl. auch das kostenlose Browserplugin SEOQuake, um deine Keyworddensity und etwaige andere Parameter wie etwa die Anzahl der Backlinks im Auge zu haben.

Und wenn keinerlei Unterseiten deiner Webseite in die Suchmaschinen aufgenommen werden, dann schau mal in die robots.txt, ob du dort nicht so einen Befehl wie etwa: user-agents: * disallow: /

rein geschrieben hast. Damit sperrst du deine gesamte Webseite vorm Auslesen des Crawlers!

Es könnt allerdings auch sein, dass du dir eine Domain gekauft hast, die schon längst „verbrannt“ wurde.

Einige SEO-Agenturen optimieren nämlich „Probedomains“ bis zum Anschlag und warten bis Google diese abstraft.

Dann nehmen sie das wahre Kundenprojekt und verkaufen die „verbrannte“ Domain einfach weiter.

Ja ich weiß, auch das ist gemein. 😉

 

Fazit

Wie im wahren Leben gibt es auch von Papa (oder eben Mama) Google Abstrafungen wenn wir uns nicht artig verhalten.

Unsere Beiträge können im Ranking nach hinten katapultiert werden, ganze Webseitenkategorien könnten eine gewisse Zeit ausgeblendet werden oder es wird gar unsere gesamte Webseite aus dem Index geworfen.

Wir sollten daher schön darauf achten, dass wir solche Abstrafungen auch mit bekommen.

Nutze Tools, wie etwa die Google Webmaster Tools oder Analytics, um Trafficeinbrüche zu messen oder unnatürliches Linkwachstum notfalls einzugrenzen.

Es liegt zumeist am Webseitenbetreiber selbst, inwiefern die eigenen Beiträge pro Keyword ranken.

Doch bedenke auch, dass Menschen, die sich mit „Black-Hat-SEO“ auskennen, es auf dich bzw. dein Webprojekt abgesehen haben könnten.

Ich habe eine schöne Logdatei in meinem System, die zeigt welche Serveradressen versuchen mich bzw. mein Projekt zu attackieren.

Aber dazu schreibe ich noch einen separaten Beitrag. 🙂

Solltest du eine Google Abstrafung erkennen, dann mache die letzten Schritte in deinem Webprojekt rückgängig.

Weiche z.B. die Keyworddensity auf oder schau nochmal genau in deine robots.txt.

 

Schreibe mir einen Kommentar wenn du das Gefühl hast von Google abgestraft worden zu sein oder du live eine Abstrafung erlebt hast.

 

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