Besuchertracking! – Jetzt geht es so richtig ans Eingemachte.

Was für ein Wort. Ich liebe es 🙂

Tracking.

Aber nein, ich möchte dich nicht mit langweiliger Theorie befeuern, also, dass es etwa die Formen des Pixel-, Session-, Datenbank-, URL- und Cookie Tracking gibt.

Nein. Du sollst die mächtigsten kostenlosen Tools im Netz kennenlernen, die dir wichtige Erkenntnisse über deine Besucher, deine Werbekampagnen (kommt noch), deine Keywords und deine Zielerreichung verraten.

In einem noch längeren Beitrag als diesen hier, habe ich diese auch schon mal erwähnt und sie mit dem Zielsystem von Kaushik ergänzt. Doch bitte lies erst weiter und gehe hier hin zurück wenn du magst.

Fangen wir direkt an.

Warum du auf Google Analytics setzen solltest, trotz rechtlicher Schwierigkeiten

Google ist mächtig. Oh ja, verdammt mächtig.

Mit über 95 Prozent Marktanteil im deutschen Suchmaschinengeschäft ist Google die unangefochtene Nummer 1. Zumindest bis heute.

Google besitzt unglaublich viele Daten. Und wir wollen auch Daten.

Wir wollen aus den Erkenntnissen des Besuchertracking auf unserem Webprojekt erfahren, wie wir noch mehr rausholen können.

Immer an Bauen-Messen-Lernen denken.

Jetzt wollen wir messen und daraus lernen..

Hier die konkreten Schritte, die du jetzt erledigen solltest:

  1. Du klickst auf diesen Link und meldest dich bei Google Analytics an
  2. Dort musst du ein Konto anlegen. Wähle einen beliebigen Namen. (Nein, kein Bankkonto ;))
  3. Gib dort auch deinen URL deiner Website an und bestätige die Nutzerrichtlinien.
  4. Dann gelangst du zum sogenannten Trackingcode.

Und an dieser Stelle muss ich dir etwas mehr erzählen.

Dieser Code ist für den Einsatz in Deutschland nicht ganz rechtskonform. Du musst noch eine Zeile hinzufügen, sobald du den Code in den Headbereich deiner Webseite kopierst.

Hier findest du auch eine prima Quelle zum rechts- und datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics in Deutschland. Es hört sich alles vieeeeel komplizierter an als es wirklich ist.

Folge einfach den weiteren Schritten:

Kopiere jetzt den Trackingcode in den Headbereich deiner Webseite oder in das dafür vorgesehene Feld deines WordPress Templates. Sollte dein Template keinen extra Designeditor besitzen, klicke einfach auf den Menüpunkt “Design” und dann auf “Editor”. Im rechten Rand suchst du nun die “header.php”. Klicke diese Datei an und suche am Anfang die Stelle im Code, die heißt. Genau DAVOR fügst du nun den Trackingcode ein. (Oder nutze das kostenlose SEO von Yoast)

Jetzt fügst du die Extrazeile in den Code ein:

ga(‚create‘, ‚UA-XXXXXXX-X‘, ‚website.de‘);
ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true);
ga(’send‘, ‚pageview‘);

Dann speicherst du natürlich ab und schon kann Google Analytics Daten von deiner Webseite erfassen.

Viele Menschen, die Google Analytics und erweitertes Besuchertracking einsetzen, wissen davon nichts und laufen Gefahr abgemahnt zu werden. Du ja jetzt, Gott sei Dank, nicht mehr 🙂

Doch da Google ein Datenriese ist und unsere Datenschützer denken, dass Google ein Datenmonopol inne hat, müssen wir noch abschließend etwas irrwitziges machen.

Google muss UNS etwas unterzeichnen. Ja genau, ein Vertrag für uns, hehe.

Sehr sehr sehr viele Menschen in Deutschland haben diesen nicht. Aber du schreckst jetzt bitte nicht davor zurück den Vertrag hinter diesem Link auszufüllen und diesen 2 Mal auszudrucken, sowie 2 Mal zu unterschreiben. Dann packst du alle Seiten (komplett) in einen Umschlag und sendest diesen an die Adresse in Irland (steht schon drauf).

Ca. 1 Woche später erhältst du von Google ein Original zurück für deine Unterlagen. Dieser Vertrag dient nur der Kontrolle eines möglichen Besuchs eines staatlich anerkannten Datenschützers.

Ich sag ja, Deutschland wird noch vor die Hunde gehen wenn wir so weitermachen. Vor allem, weil nun auch noch das Safe Habor Abkommen gekippt wurde. Na ja, 2016 soll es wohl alles eindeutig werden, was wir tun dürfen und was nicht.

Lass dich aber wie gesagt nicht abschrecken. Denn selbst ein Internetanwalt wird dabei für ein „Richtig“ oder „Falsch“ keine seiner Händ ins Feuer legen! (Hoffentlich ;))

Das war der erste Streich – Und der Zweite folgt sogleich

Eine grundlegende Sache musst du unbedingt noch wissen, bevor es mit dem Besuchertracking so richtig losgehen kann:

Google Analytics ist auf einer 3er Struktur aufgebaut. D.h. ein Konto kann mehrere sogenannte Properties und diese wiederum mehrere Datenansichten haben.

Du brauchst für deine Webseite lediglich 1 Konto, 1 Property und 1 Datenansicht.

Und diese Dinge sind bei deiner Anmeldung eh schon für dich eingerichtet worden. Toll oder?! 🙂

Ich möchte nur, dass du abschätzen kannst was diese Bezeichnungen bedeuten:

besuchertracking-erfolgswolf-tracking-tools

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Das Konto ist ein übergeordneter Container für deine Webprojekte. Das bedeutet, dass die Properties für ein jeweiliges Webprojekt steht. Hättest du also 2 Domains, könntest du innerhalb eines Kontos diese 2 Properties anlegen. Jedes Property hat grundsätzlich eine Datenansicht. Diese Ansichten sind für unterschiedliche Abteilungen gedacht. Also, die IT Abteilung benötigt andere Daten als etwa Marketing und Vertrieb.

Nun aber genug der Theorie. Ich gehe davon aus, dass du kein Konzerninhaber bist und du keine einzelnen Abteilungen mit vielen Mitarbeitern führst. Wenn ja, dann sag deinem Onlinemarketing-Manager, dass er alles fertig machen soll. Und zwar pronto 😉

Du möchtest gerne ALLES sehen. Daher ist bereits alles richtig konfiguriert. Du musst nichts mehr weiter machen.

Jetzt schaust du dir im 2ten Schritt die Berichte an. Diese findest du im obigen Menü unter “Berichte”.

Google Analytics ist verdammt umfangreich. Lass dich davon nicht irritieren.

Schau dich ruhig um, du kannst nichts kaputt machen. Denn diese Berichte sind dein zukünftiges Schaltwerk. Die Zentrale deiner noch kommenden Optimierungen. Das Herz aller weiteren Schritte. Ok ok, ich hör schon auf.

Doch im Bauen-Messen-Lernen Kreislauf steht das Messen nun mal in der Mitte 🙂 Und das zu recht.

Es ist jetzt deine Aufgabe dich mit den Menüs, den Berichten, den Segmenten und den Filtern vertraut zu machen.

Keine Bange. Um dich ein bisschen “durchzuwurschteln” brauchst du ein paar Tage. Nimm dir Zeit und überlege welche Berichte du wirklich für deine Geschäftsziele benötigst.

Setze dir vor allem ZIELE!

Schau mal im Menü “Verwalten” unterhalb deiner Datenansicht. Dort findest du ein Untermenü mit der Bezeichnung “Ziele”.

Jetzt kommt ein Knackpunkt im Besuchertracking. Schau dir dazu am besten direkt mein Mini-Tutorial an, das ich „damals“ in den Wenda IT & Web VideoNews gemacht habe. (das waren noch Zeiten ;))


Nun stell dir Folgendes vor:

Du möchtest u.a. gerne wissen, wie viele Besucher deiner Webseite sich in deinen Newsletter eingetragen haben. Denn du möchtest mit Sicherheit erfahren woher die Besucher kamen, die sich häufiger in den Newsletter eingetragen haben im Vergleich zu anderen Besucherquellen.

Denn dann weißt du bereits auf welche Besucherquellen du deine Marketinganstrengungen fokussieren kannst. Pfiffig oder?! 🙂

Dafür verwendest du am besten das “Ziel” Ziel (nein, ich bin nicht blau und habe deswegen zweimal Ziel geschrieben).

Dort trägst du als “Zielseite” die Bestätigungsseite deines erfolgreichen Newslettereintrags ein. Stell bitte die vorstehende Option auf “Beginnt mit”. (tu es einfach)

Nehmen wir an deine Bestätigungsseite hat den URL http://meine-seite.de/danke-e-mail/

Dann trägst du als Ziel /danke-e-mail/ ein.

Nun kannst du jedem erfolgten Newslettereintrag auch einen monetären Wert zuweisen.

Ich kalkuliere immer mit 1 Euro pro neuem Eintrag. Dieser Wert beruht auf Worst-Case-Studies.

Du kannst dir noch einige andere Ziele definieren.

Z.B. die Aufenthaltsdauer deiner Besucher kann ein Ziel sein oder die Anzahl der aufgerufenen Seiten etc.

Google Analytics ist unglaublich mächtig. Aber das sagte ich ja schon 🙂

Und das Beste kommt zum Schluss!

Alle guten Dinge sind 3 im Besuchertracking

Wir benötigen zum Abschluss noch eine Prise Salz. Ok, sagen wir einfach Salz heißt jetzt UTM 😉

In den Berichten gibt es einen Untermenüpunkt bei “Akquisition”. Dieser heißt “Kampagnen”.

Wenn wir nun alles tracken wollen, was wir im Netz so treiben, in Bezug zu unserem Webprojekt, dann ist UTM der absolute Hammer.

Es ist leicht gelernt und leicht kontinuierlich anzuwenden.

Für eine konkrete Beschreibung sieh dir meinen Artikel zu UTM Tracking an.

Mit dem dort erwähnten Google UTM Tool baust du schnell und einfach Backlinks zusammen, die direkt Ergebnisse im Kampagnenmenü produzieren.

Von nun an kannst du jeden Link tracken und die Ergebnisse in den Berichten mit anderen Daten vermengen.

Jetzt steht dir nichts mehr im Weg, um aus deinen Aktivitäten im Netz mittels Besuchertracking schlau zu werden.

Ach ja, UTM steht für Urchin Tracking Module. Das war damals, im Jahr 2004 :), noch eine eigenständige Firma, die Google geschluckt hat. Diese Firma ist der Ursprung von Google Analytics.

Übrigens kannst du alle weiteren Tools von Google mit Analytics verknüpfen. Also, z.B. die Webmaster Tools, AdWords, AdSense, DoubleClick etc.

Doch mach dir keinen Kopf.

Arbeite dich zunächst in Google Analytics ein und ich gebe dir die Hand drauf, dass du zukünftig viel bessere Entscheidungen in Bezug zu deinen Onlinemarketingmaßnahmen treffen wirst.

Ach ja, mit Google Analytics kannst du auch sogenannte AB-Tests machen und ebenfalls mit der InPage-Analyse erkennen auf welche Links deine Besucher am häufigsten klicken.

UND GENAU HIER SCHEITERN DIE ARMEN SEELEN IM ONLINEGESCHÄFT!

Das Thema Erfolgsmessung bzw. Besuchertracking scheint sehr komplex zu sein und ja, es kann durchaus komplex werden. Doch du benötigst nur wenige Komponenten, die dich wirklich zum Erfolg führen können.

Mit Erfolg ist gemeint, dass du u.a. mehr Produkte verkaufen kannst oder deine Dienstleistungen besser vermarktest. Vielleicht willst du auch mehr Spenden einsammeln oder neue Mitarbeiter finden.

Egal was es auch ist, ohne deine bisherigen Erfolge zu messen bist du aufgeschmissen.

Stell dir mal vor, du könntest dem Finanzamt nicht sagen was du letztes Quartal verdient hast. UIUIUI 😉

Oder du bist ein Schiffskapitän auf offenem Meer mit einer 40köpfigen Mannschaft und du sagst ihnen, dass du eigentlich gar nicht weißt wohin das Schiff gerade fährt. *PLATSCH*

Was will ich also sagen?!

Dieses Fazit schreit nach: “LAND IN SICHT”

Es kann sein, dass dir vielleicht der Kopf raucht.

Das ist aber nicht schlimm, weil es nahezu jedem so geht, der zum ersten Mal Kontakt mit Besuchertracking und Erfolgsmessung respektive Analyse hat.

Um dem Bauen-Messen-Lernen Kreislauf gerecht zu werden solltest du auf Google Analytics setzen. Und wenn du dieses Tool beherrscht, dann warten noch ein bis zwei andere auf dich, die deine Messungen im Besuchertracking abrunden.

Dann bist du endgültig soweit.

Jede weitere Aktion, die wir noch in den folgenden Lektionen besprechen, bauen darauf auf, dass du Erfolgsmessung betreibst.

Es wird zum Ende dieser 10teiligen Reihe um hochgradig effiziente Werbekampagnen gehen. Zudem um den Aufbau eines Vertriebsnetzwerks, das dir nahezu jede Arbeit abnimmt.

Ich kann es dir somit nur “ganz dolle” ans Herz legen, dich mir Google Analytics, Besuchertracking und Erfolgsmessung auseinanderzusetzen.

Erinnerst du dich noch an die ersten Mails dieser Lektionen?

Du brauchst Menschen, die ein Problem haben. Dann baust du eine Lösung für dieses Problem. Zu guter Letzt bietest du diese Lösung an. Dies ist der absolute Kern nahezu jeden Geschäfts.

Du brauchst Erfolgsmessung und ich habe die Lösung!

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Solltest du nicht allein mit Google Analytics zurecht kommen sieh dir mein Angebot an:

Der erfolgswolf SMART Tracking Onlinevideokurs für 49 Euro netto (klick).

Und da ich nicht der Freund von ellenlangen Werbetexten bin, gehe ich davon aus, dass du ein SMARTEr Unternehmer bist und es dir gut überlegst, ob du meinen Videokurs mit Community in Anspruch nehmen magst.

Du hast keinerlei Risiko.

Was wären also deine Schmerzen, die ich dir noch von den Schultern nehmen muss?

Du kannst den Kurs 30 Tage vollends testen und bekommst bei Nichtgefallen dein Geld ohne Wenn und Aber zurück. Du wirst Schritt für Schritt durch Google Analytics, die Webmaster Tools und Tynt geführt. Alles in HD Videos. Der Kurs wächst stetig weiter und beinhaltet gelaufene Kampagnentests, von denen du direkt profitieren kannst, sofern du die jeweiligen Erkenntnisse für dich einsetzt.

Was hält dich also noch davon ab dir den erfolgswolf SMART Tracking Kurs zu kaufen?! Ich würde mich sehr freuen wenn du mir deine Bedenken schreiben würdest.

Aber ich möchte dir auch abseits meiner Artikelserie weiter Hilfe anbieten:

Denn Bücher zu Google Analytics liegen bei ca. 40 Euro. Zu den Webmaster Tools gibts natürlich auch Buchmaterial, das bei ca. 20 Euro liegt und zu Tynt… nein, zu Tynt habe ich noch nichts gefunden was einem Fachbuch ähnelt 😉

Hier habe ich eine Quelle für ein kostenloses eBook zu Google Analytics gefunden. Zu den Webmaster Tools darfst du dir gerne ein Video anschauen, das ich schon zum Thema gemacht habe. Klicke einfach auf diesen Link und es geht sofort los!

Jetzt ist aber auch Schluss für heute.

Du hast einiges an Input bekommen. Lass deinen Kopf erstmal abkühlen.

Wir lesen uns dann in der nächsten Lektion.

Beste Grüße

alpha

P.S. Ich habe ein Gratis-Webinar für dich erstellt: Wie du rechtskonforme und profitable Erfolgsmessung mit Google Analytics & Co. hinbekommst. Klicke einfach auf diesen Link und melde dich ganz unverbindlich an. Melde dich auch an, selbst wenn du am nächsten Termin nicht kannst. Denn dann sende ich dir die Aufzeichnung zu.

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