Blogartikel schreiben kann manchmal mühsam sein – doch ich decke dir den Rücken – Wer schreibt, der bleibt!

“Oh Gott! Ich muss arbeiten?! Das meint der jetzt doch nicht ernst?”

Warte noch eine Sekunde und lies erstmal weiter. Denn wenn du schlau bist, und natürlich bist du das, musst du noch nicht einmal wirklich selbst etwas schreiben. Doch worum gehts hier genau?

Es geht um das Füllen deines Blogs. Das Blog auf deiner Webseite ist deine marketingtechnisch relevante Präsenz. “Ui, hört sich wichtig an.”

In dieser kleinen Lektion gebe ich dir einen Leitfaden was du benötigst, damit deine potentiellen Kunden deine Beiträge lesen, zur OptIn Landingpage wandern und sich folglich in deine E-Mailliste eintragen. Oder sie sind längst Abonnenten und kommentieren mit bzw. teilen deine Beiträge.

Ein Blogbusiness ist ein hartes Business. Du musst Blogartikel schreiben, schreiben und nochmals schreiben.
Oder:
Du lässt Blogartikel schreiben 😉

Solltest du keine Lust haben selbst Artikel zu verfassen, die das “große Ganze” zum Leben erwecken, dann schnappe dir die wichtigsten Punkte aus dieser Anleitung und beauftrage einen Texter. Es gibt sehr günstige Texter auf Textbroker oder Fiverr. Es gibt aber auch exklusive Texter wie etwa bei PRDesk. (Schöne Grüße an Marc 🙂)

So liegen die Preise pro Blogartikel zwischen 15 und 190 Euro für ca. 350 Wörter.
Entscheide nicht sofort. Schau jetzt erstmal auf die Punkte, die es zu beachten gibt und vielleicht bekommst du ja selbst Lust deine Community bzw. dein eigenes Rudel zu hegen und zu pflegen.

Wie dir 5 Punkte helfen, absolut fantastische Blogartikel schreiben zu können

  1. Du hast in deinem CMS die richtigen Tools zur Unterstützung – ich verrate dir welche du brauchst
  2. Du versprichst deinen Lesern die Lösung eines Problems und löst es dann auch – wir sprechen hier über Werbetexten, Überschriften und Mehrwert
  3. Du machst deinen Artikel zu einer Augenweide und auch die Suchmaschine wird dich lieben – hier gehts um Formatierungen und SEO
  4. Du sorgst für Action und Viralität – deine Leser tragen dich auf Händen weiter, ähh mit Klicks
  5. Du überprüfst beständig deinen Erfolg – ja genau, Bauen-Messen-Lernen 🙂
    Fackeln wir also nicht lange rum.

Diese 5 Punkte sind schon fast wie ein Kurs im Kurs 😉 Also ran an den Speck!

1. Diese 3 Tools helfen dir von Anfang an auf die Sprünge

Damit dieser Blogartikel am Ende nicht die 4.000 Wortmarke übersteigt, fasse ich mich kurz. Solltest du das Gefühl haben weitere Unterstützung zu brauchen, schreib mich einfach an oder besuche die Facebook Gruppe „erfolgswolf hilft“.

Zu allererst installierst du in deinem WordPress das Plugin “Wordpress SEO von Yoast”.
Achte darauf, dass deine Permalinkeinstellungen in WordPress auf %Beitragstitel% konfiguriert sind. Aber das Tool von Yoast wird dir das schon sagen und du kannst es dann sofort mit einem Klick umstellen. Dieses Plugin sorgt u.a. dafür, dass du unterhalb des Editorfensters beim Verfassen eines Beitrags ein paar Optionen hast, um deinen Text suchmaschinentauglich zu machen.

Wie das geht zeige ich dir in diesem kleinen Video. Klicke auf diesen Link und sieh es dir an (ziemlich am Ende)!
Und solltest du den Google Keywordplaner noch nicht kennen wirds Zeit. Melde dich dafür bei Google AdWords an und überprüfe deine Keywords, ob diese überhaupt von Menschen gesucht werden. Denn wenn keiner die Begriffe sucht, auf die du optimierst, ist es klar, dass kein Besucher kommt 🙂 Als Alternative kannst du aber auch die Daten vom Google Global Market Finder nutzen.

Mit dem SEO Plugin kannst du ebenfalls Artikel von der Suchmaschine ausschließen. Manchmal hast du vielleicht Beiträge, die NUR deine E-Mail Abonnenten sehen sollen. Dafür findest du einen Menüpunkt “Erweitert” im Plugin. Stelle dann die Punkte “noindex” “nofollow” ein. Zudem findest du eine kleine Ampel rechts unterhalb des Speicherbuttons in WordPress. Zeigt diese “grün”, dann hast du deinen Artikel gut optimiert. Ist sie eher orange oder rot, musst du unbedingt noch was tun.
Wie gesagt, du findest ein kleines Tutorial im Video.

Es geht weiter mit Tynt.
Im erfolgswolf.de Blog und im SMART Tracking Kurs erwähne ich es öfter. Nutze es, um ebenfalls deine “Outboundkeywords” zu erkennen. Also die Keywords, über die deine Besucher die Webseite wieder verlassen. Genial oder?! 🙂
Außerdem stellt dir dieses Tool einen “Speedsharebutton” zur Verfügung. So können deine Besucher, sobald sie etwas markieren und kopieren auf deiner Seite, sofort in die sozialen Netze teilen. Probiere es auf erfolgswolf.de oder Wenda IT & Web mal aus.

Und es sind ja bekanntlich alle guten Dinge 3.
Nutze das Plugin Analytics360°. Es verbindet deinen Mailchimp Account mit den Daten aus Google Analytics. Du erhältst also Daten zu deinem E-Mailmarketing UND zu deiner Webseite.

Wie du richtig mit Google Analytics umgehst zeige ich dir noch separat. Aber nicht heute, das würde definitiv den Rahmen sprengen.
Ok, machen wir weiter mit Schritt 2.

2. Deine Leser haben ein Problem und du hoffentlich die Lösung

Hört sich einfach an, ist es aber häufig nicht.
Selbst wenn du die Probleme deiner Zielgruppe lösen kannst, heißt das noch lange nicht, dass sie auch wissen, dass du es kannst. Nichts ist schlimmer als ein Laden voller kostenloser Goldreserven und niemand weiß davon 😉

Hol dir deine Leser IN den Artikel.
Schreibe verdammt gute Überschriften. Damit fängt alles an. Oder es fängt eben nichts an.
Am besten schaust du mal beim Vladi im Affenblog vorbei. Der hat so viele gute Tipps und Tricks, dass du ein paar Tage brauchst. Aber nicht jetzt! Ich extrahiere dir die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Baue deine Überschrift wie dein Angebot. Spezifisch und emotional.
  • Lerne von der Bildzeitung oder der Webseite Upworthy. Dort sind die besten Texter der Welt beschäftigt. Kopiere einfach.
  • Natürlich musst du die Überschriften für dich anpassen, aber ein bisschen Abkupfern schadet nicht.
  • Sieh auf jeden Fall zu, dass du deinen Lesern das Lösen des Problems versprichst.
    Und dann halte dich an dein Versprechen.

Du wirst merken, alleine da durch hast du einen festen Plan im Kopf, an dem du dich beim Blogartikel schreiben langhangeln kannst. Perfekt!

3. Jetzt machen wir deinen Blogartikel SCHÖN

Es liegt auch hier auf der Hand. Formatierungen sind das nächste was dein Leser sieht wenn er deinen Text scannt. Nein, nein, er scannt ihn nicht ein, er “überfliegt” ihn zunächst mal. Studien haben ergeben, dass wir im Internet nun mal anders lesen als in einem Buch. Das Auge muss an bestimmten Stellen hängen bleiben. Aus den einzelnen Stückchen, wie z.B. Zwischenüberschriften, baut unser Hirn die Informationen zusammen, ob wir uns eindringlicher mit dem vorliegenden Sachverhalt beschäftigen sollten oder nicht.
Sieh dir diese Lektionen an. Ich hebe ab und zu etwas hervor. Ich nutze Zwischenüberschriften. Auch Anführungszeichen z.B. für deine Gedanken kommen vor.

Und? Hilft es dir?
Stell dir jetzt mal vor, ich hätte alle Texte in eine Bleiwüste verwandelt. Also, keine Absätze, keine Hervorhebungen, nichts.
Hässlich oder?! Du hättest nicht mal drei Sätze gelesen. Aber dafür bist du jetzt an dieser Stelle. An Punkt 3. 🙂
Und es folgt der nächste Streich.

4. Lies jetzt diesen Punkt und erfahre was diese bildhübsche Frau damit zu tun hat

Yeah. Sex sells 😉
Du suchst die Frau?! (Man, das ist doch nur ein Beispiel für eine Action. Verknüpft mit ein bisschen Emotion.) Denk dran, dass du deine Leser aufforderst das zu tun was du von ihnen möchtest. Hört sich vielleicht blöd an, klappt aber.

Hirnforscher haben so einiges rausgefunden. Siehe z.B. die Psychologie des Überzeugens. Und wir wissen auch, dass Menschen unterbewusst gelenkt werden wollen, weil es einfacher ist NICHT zu denken.

Überlege dir bei jedem Artikel was du eigentlich willst. Ein guter Plan ist immer deine Leser aufzufordern Kommentare zu hinterlassen und deinen Artikel in den sozialen Netzwerken zu teilen. Dadurch baust du eine engere Leserbeziehung auf und bekommst neue Leser. Diese wiederum werden auf dein E-Mail Freebie aufmerksam und tragen sich in die Liste ein.
Damit bekommst du wiederum neue E-Mail Adressen und am Ende mögliche Kunden.

Sei aber auch nicht zu plakativ: “Klicke JETZT hier. SOFORT. Na los. KLICK!!!”
Du bist smart, deine Leser sind es auch. 🙂

5. Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins… du weißt schon

Finde unbedingt heraus was deine Leser gut bzw. was sie schlecht fanden.
Mache hin und wieder kleine Umfragen und richte dich an deine Abonnenten. Nutze die Power von Analysesoftware. (Zeige ich dir ja noch)
Gewinne die Erkenntnis über die Besuchszeitdauer deiner Artikel. Sieh dir an von welchen Seiten aus deine Leser wieder komplett von deiner Webseite verschwinden. Überprüfe u.a. nach jedem neuen Veröffentlichen eines Artikels, wie viele neue Abonnenten du gewonnen hast.

Trainiere dich! Übe dich! Werde besser!
Und vor allem: Lass mich dein Trainer sein! 🙂 Jeder Spitzensportler oder jede Spitzenmannschaft hat einen Trainer.
Ich habe auch einen. Hast du einen?!

Ich formuliere diesen Punkt 5 hier nicht im Detail aus. Denn dieser Punkt stellt die Schnittstelle zum nächsten Themengebiet dar.

So werde ich dir in der nächsten Lektion zu einem WOW-Erlebnis verhelfen

In der folgenden Lektion widmen wir uns explizit dem Messen aus dem Bauen-Messen-Lernen Kreislauf.
Ich werde dich an die Hand nehmen und dir die verschlungenen Wege der Erfolgsmessung und des Usertrackings zeigen. Na gut, die Wichtigsten zumindest 🙂 Mit den Erkenntnissen, die du durch analytische Software gewinnen kannst, hebt dein Projekt ab. Wir werden einige technische Begriffe klären müssen. Doch du schaffst das. Ganz sicher.

Lehn dich jetzt erstmal ein wenig zurück und nutze das heute gewonnene Wissen für einen Übungsartikel.
Teile diesen dann mit deinen Freunden auf deinem Lieblingsnetzwerk und baue die konkrete Call to action ein, dass sie dir ehrliches Feedback geben, warum sie sich evtl. sehr schwer damit getan haben deinen Artikel überhaupt zu lesen. Oder warum der so verdammt klasse ist.

P.S.: Heute gibts mal kein P.S. 😉
Du darfst aber gerne einen oder zwei Kommentare abgeben. Fühl dich einfach wie zu Hause! 🙂

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