Warum nun E-Mail Marketing?! Es erreichten mich nach den ersten beiden Teilen dieser 10teiligen Artikelreihe mehrere E-Mails von Menschen, die wissen wollen wohin das Ganze hier führen soll. 🙂

Nun, ich möchte dich hier auf die sogenannte Elefantenmethode hinweisen.

Beantworte dir selbst die Frage: Wie isst du einen Elefanten?

Vielleicht kennst du die Frage bereits und somit höchstwahrscheinlich auch die Antwort. Wenn nicht, denke noch ein paar Zeilen drüber nach 😉

Ich verspreche dir, dass du nach dieser Lektion weißt wie das große Ganze aussehen soll. Doch zunächst zum heutigen, verdammt wichtigen Thema.

E-Mailmarketing!

Warum du unbedingt Begriffe wie Follow-Up Autoresponder und Standalone Kampagnen verstehen solltest

Auf Statista.de findest du u.a. viele Studien zum Thema Onlinemarketing. Und darin enthalten sind meistens Fragestellungen an Marketingverantwortliche, welche Disziplinen zu den besten in Bezug zu Neukundengewinnung gehören.

Drei Mal darfst du raten welche Disziplin immer auf den Positionen 1 oder auch mal 2 zu finden ist: Genau, E-Mailmarketing.

Je nach Geschäftsmodell kann E-Mailmarketing mal lebensnotwendig sein, z.B. bei Onlineshops im Konsumgüterbereich, manchmal auch nur Mittel zu höherer Kundenbindung sein.

Die E-Mail ist bereits über 50 Jahre alt. Und wahrscheinlich wird sie so sein wie Fernsehen oder Radio. Sie stirbt nicht ganz aus, sondern wandelt sich von Zeit zu Zeit.

Mit einer E-Mail erreichst du die Menschen viel eher und vor allem häufiger als bei anderen Werbemedien, etwa im Vergleich zu Flyern oder Messeveranstaltungen. Warum?

Nun, die Menschen heutzutage schauen mehrmals täglich in ihr E-Mailpostfach. Manche sogar fast ununterbrochen. Dem Smartphone sei Dank 🙂

Du müsstest schon permanent bei deinen potentiellen Kunden vor der Haustür stehen, um das zu erreichen was eine E-Mail kann.

Und sie kann sogar noch mehr, als du, im Vergleich vor der Haustür 😉

Ich weiß was du letztes Mal angeklickt hast

Immer wenn du in einer meiner Mails zu den Lektionen bzw. Artikeln oder im Rudelruf etwas anklickst, dann weiß ich das.

Woher?

Nun, durch mein geniales Newslettertool Mailchimp*!

Dieses, und natürlich noch viele andere Newslettertools wie etwa AWeber, Cleverreach, Klicktipp und und und, können nicht nur E-Mails versenden, nein, sie können auch tracken. D.h. die Handlungen der Abonnenten können nachvollzogen werden.

Weißt du, was dein potentieller Kunde im nächsten Moment macht, wenn er dir die Tür vor der Nase zugeknallt hat? 😉

Im E-Mailmarketing kommt es auf einige Kleinigkeiten an.

5 Dinge, die du brauchst und verstehen musst wenn du E-Mailmarketing richtig machen willst:

  1. Ein Newslettertool wie Mailchimp*
  2. Die Möglichkeit Follow-Up Autoresponder anzulegen
  3. Wissen, wie und wo du Standalone Kampagnen durchführst
  4. Wie du deine Betreffzeilen kontinuierlich testest, um besser zu werden
  5. Verstehen was eine OptIn Seite ist und wie sie verkaufspsychologisch aufgebaut wird

“Ha, er hat die Liste vergessen!”

Nein, habe ich nicht, denn du hast ja noch gar keine 🙂

Häufig wirst du im Netz hören, dass du eine große E-Mailliste benötigst, um wirklich effizientes Marketing zu betreiben.

Diese Aussagen sind richtig und falsch zugleich.

Du solltest das Ziel haben dir eine große Liste mit E-Mailadressen deiner Abonnenten aufzubauen, ja. Aber diese müssen auch qualitativ als Zielgruppe für dein Produkt bzw. deine Dienstleistung empfänglich sein. Also Qualität vs. Quantität.

Schnappe dir also ein Newslettertool wie Mailchimp und übe dich ein wenig darin. Ich habe dazu auch schon mal ein Video gemacht, das du gerne hier anschauen kannst.

Trage zunächst einmal deine eigene E-Mailadresse in eine neue, noch leere, Liste ein. Dann erstellst du eine “reguläre Kampagne” mit irgendwelchem Testinhalt und versendest sie an dich selbst.

Wenn du diesen Schritt einmal gemacht hast, siehst du wie leicht das ist und wirst nie wieder vor Wörtern wie Follow-Up Autoresponder zurück schrecken.

Denn die benötigst du nun im zweiten Schritt.

Dieser Artikel ist auch der 3te Teil meiner damaligen Autoresponderreihe für dich

(bald gibt es eine neue Reihe, sogar mit Videos!)

Du hast Mail bzw. Artikel Nummer 1 und 2 ja bereits von mir erhalten.

Aber du bist nicht der Einzige, der diese Mails von mir bekam. (Ich weiß, die Erkenntnis trifft dich direkt ins Herz ;))

Wenn ich aber immer manuell auf ein Knöpfchen drücken müsste wenn sich ein neuer Abonnent in meine Liste einträgt, um die Mails zu versenden, so würde ich täglich ganz schön lange vorm Rechner sitzen.

Lassen wir also das Newslettertool diese Arbeit erledigen.

Doch bevor du jetzt loslegen kannst gibt es eine kleine Hürde zu überwinden.

Mailchimp bietet diese Funktion nicht kostenlos an, wie viele andere Newslettertoolhersteller ebenfalls nicht. Du musst diese Hürde überwinden und umgerechnet 8 Euro pro Monat investieren. In dich und deine Zukunft. Schaffst du das?

Na klar, du bist ein Unternehmergeist und du weißt, dass du investieren musst um hinterher Profit zu schlagen. Entscheide dich also gleich für den kleinsten bezahlten Account bei Mailchimp oder einem anderen Tool deiner Wahl.

Und dann gehts ab!

Was hat ein Autoresponder mit einem Elefanten gemeinsam?

Sie müssen Stück für Stück angelegt oder gegessen werden!

Genau, das ist die Antwort auf die obige Elefantenfrage 🙂 “Stück für Stück”

Du benötigst jetzt also mehrere E-Mails, die in einer zeitlich definierten Reihenfolge an alle neuen Abonnenten in deiner Liste versendet werden. Aber das machen wir nicht ohne das große Ganze zu verstehen.

Weiter unten habe ich dir ein Bild “gemalt” (Ja, wirklich gemalt. Ich bin ein echter Paintkünstler ;))

Der Follow-Up Autoresponder ist das Herzstück unseres E-Mailmarketings

Über verschiedene Quellen (z.B. Facebook, Suchmaschinen, Webkataloge, Linkverzeichnisse etc.) werden demnächst deine Besucher auf deine Webseite kommen.

Dort angelangt werden sie auf einer OptIn Seite ihre E-Mailadresse fast schon völlig freiwillig hinterlassen. Wie das geht verrate ich dir in der nächsten Lektion. Stück für Stück halt.

Dann bekommen deine Abonnenten puren Mehrwert!

Keine Werbung, keine direkten Verkaufsversuche. NUR Mehrwert.

Wir bauen mit den ersten 2 bis 3 E-Mails das Kundenvertrauen auf. Führe dir einfach diese E-Mail- bzw. Artikelreihe vor Augen. Ich möchte dir beweisen, dass ich, von dem was ich dir erzähle, auch wirklich Ahnung habe. (Ich weiß, es staubt :))

Weiterhin wird ca. ab der 4ten Mail ein Hinweis platziert. (Je nachdem wie viele Mails du benötigst. In manchen Branchen sind potentielle Kunden viel misstrauischer als in anderen.)

Eine „call to action“ in Bezug auf einen extra Bonus.

Hier begehen die meisten Marketer den gröbsten Fehler

Verweise noch nicht auf dein direktes Angebot oder deine Dienstleistung. “Verschenke” noch ein Freebie oben drauf. Ein Freebie ist ein kostenlosen Geschenk. Z.B. ein kleines Video, ein eBook, ein Podcast, ein Bild etc.

Doch dafür müssen deine Abonnenten etwas konkretes tun. Sie müssen dich bzw. dein Projekt teilen.

Schau dir z.B. mal PayWithATweet an. Oder SocialLocker direkt für WordPress. Damit muss dein Abonnent zunächst deine Webseite in einem seiner bevorzugten sozialen Netzwerke teilen, um den dahinter befindlichen Inhalt zu bekommen.

Aber wenn dein Abonnent das nicht will ist das auch in Ordnung. Es darf kein Geschenk sein, das es unmittelbar verhindert, dass dein Abonnent nicht im Thema weiterkommt. Warte mal ab was dich in der nächsten Lektion erwartet 😉

Ok, weiter im Text.

In den darauf folgenden Mails erwähnst du dann dein Angebot. (Nein, ich verrate dir noch nicht was mein Angebot für dich ist. Sind wir etwa schon im 5ten oder 6ten Artikel bzw. Mail?!)

Wie gesagt, du kannst das Platzieren deines Angebots an deinen potentiellen Kunden bereits ab Mail 4 erwähnen. Je nach Branche gilt es zu testen.

Was ist denn, wenn der Abonnent schon kaufen möchte?!

Das wäre toll!

Einen neuen Kunden zu bekommen, noch BEVOR die ganze Autoresponderreihe gelaufen ist, wäre wirklich klasse.

Doch du hast natürlich Recht. Wir brauchen in unserem Gesamtbild noch eine Seite für den Verkauf. Und am besten noch einen Dienst, der sich um die ganzen Zahlungsmöglichkeiten kümmert und auch sicher ist.

Wie das geht, verrate ich dir selbstverständlich auch noch alles in einer bald folgenden E-Mail bzw. einem Folgeartikel.

Du solltest lediglich beim Formulieren deiner Autoresponderreihe aufpassen, dass du Kunden, die auf eine frühere Mail reagiert haben und deine Leistung bzw. dein Produkt gekauft haben nicht genervt werden, sobald du dein Angebot noch in den weiteren Mails erwähnst.

Es gibt 3 Möglichkeiten für deinen Kundenbeziehungsprozess

  1. Du kannst die Kunden, die gekauft haben aus deiner Liste entfernen und in eine neue Liste kopieren. Diese Liste ist dann mit einem separaten Autoresponder versehen, der die restlichen Mails deiner Reihe, ohne weitere Werbung oder mit Angeboten zu Folgeprodukten versehen ist. Up Selling oder Cross Selling sind hier die Stichwörter.
  2. Du kannst aber auch deine gesamte Autoresponderreihe entsprechend formulieren. Z.B. mit Sätzen wie: “Wenn du noch nicht sicher warst, ob das Produkt etwas für dich ist…” etc.
  3. Oder du verwendest ein tagbasiertes Neslettersystem wie Klicktipp. Das kostet zwar ne ganze Ecke mehr im Monat, kann solche Fälle aber abbilden und den Kunden automatisch in eine andere Responderreihe übernehmen.

Ich selbst verwende Methode Nummer 2. Aber es liegt ganz bei dir 🙂 “Wie immer”.

On top kannst du auch Autoresponder anlegen und laufen lassen wenn z.B. ein Abonnent einen bestimmten Link in einer E-Mail angeklickt hat. Und das ist dann das eigentliche Followup.

Sieh dir mal die Seite von Zalando an. Dort musst du bereits bei der Anmeldung zum Newsletter entscheiden, ob du lieber Infos für Herren- oder Frauenartikel haben möchtest.

Solche Fälle kannst du auch direkt in laufenden E-Mailreihen abbilden. Derartige Mechanismen lassen sich ganz leicht auch mit Mailchimp umsetzen.

Bei Bedarf kannst du deine Liste mit Standalone Kampagnen schnell vergrößern

Der Begriff der Standalone Kampagne ist recht schnell erläutert.

Suche dir jemanden, der viele E-Mailadressen besitzt und dir das Recht einräumen darf, diese für dich zu verwenden.

So wurde das Geschäftsmodell der Adresshändler geboren. Und die machen einiges an Umsätzen, das kannst du mir glauben. 🙂

Es muss aber nicht immer teuer sein. Wichtig ist, dass du nicht auf amerikanische oder etwa russische Sonderangebote reinfällst. Nicht immer sammeln die Marketer dieser Länder ihre E-Mailadressen über den sogenannten Double-OptIn-Prozess ein, der in Deutschland eine Rechtsgrundlage darstellt. Mailchimp hat diesen Prozess schon von Haus aus integriert.

Du kannst gerne mal eBesucher mit Quadress vergleichen und Anfragen stellen, wie teuer es für dich wird an 10.000 Menschen deine Standalone E-Mail zu versenden, die für dich in die Zielgruppe passen. Aber solche Kampagnen zeige ich dir noch separat. Halte dich jetzt nicht damit auf.

Jetzt heißt es “ran an den Speck”

Außer deinen automatisierten E-Mails solltest du versuchen regelmäßig einen “typischen” Newsletter zu versenden.

Bei mir ist es der Rudelruf.

Untermauer deine Webseite mit einem Blog und schreibe wenn möglich regelmäßig zu verwandten Themen. Dann teaserst du den jeweils neuen Artikel in einer E-Mail an und versendest diese an deine Abonnenten. Schon hast du deinen “typischen” Newsletter 🙂

Meine Rudelmitglieder erhalten immer die neuesten Artikel zu erst. Aber auch die Möglichkeiten an kostenlosen Webinaren teilzunehmen und ab und an mal Geschenke zu bekommen.

Meine E-Mailliste ist mein Rudel! Wir halten zusammen wie Wölfe das halt machen. Wir befolgen immer das Wolfscredo: “Achte die Älteren. Unterweise die Jungen. Kooperiere mit dem Rudel. …” (Das kennst du ja von der erfolgswolf.de Startseite ;))

Erst 1 bis 2 Tage später sende ich den Link zum neuen Blogartikel in die sozialen Netzwerke. Dabei messe ich immer von welchen Netzwerken neue Rudelmitglieder kamen. Ja, natürlich verrate ich dir auch das noch. Eile mit Weile.

Das Gesamtbild im Fazit

Schauen wir uns an wie diese minimalistische Anleitung fürs E-Mailmarketing in das Gesamtkonzept passt. (Ich habe heute ein Bild für dich ;))

  1. Du hast eine Idee, ein Produkt, eine Dienstleistung, what ever
  2. Du weißt nun wie du deine Webseite aufbaust
  3. Du entwirfst eine Autoresponderreihe um Kundenvertrauen aufzubauen
  4. Du wirst in der nächsten Mail bzw. Artikel wissen wie massig Abonnenten in deine Liste kommen
  5. Du richtest mit mir zusammen noch die Technik für den Verkauf ein
  6. Du formulierst dein Angebot wie du noch nie ein Angebot formuliert hast 😉
  7. Du produzierst “absolut heißen Scheiß”
  8. Du wirst sodann alles messen was sich bewegt
  9. Du rufst in Zukunft alle Rudeltiere der Welt auf deine Seite zusammen 🙂
  10. Du wirst sehen, dass das Beste zum Schluss kommt und fast alles wie von selbst laufen kann

Übrigens findest du im Bild die Legende zu “kalter Traffic, warmer Traffic und heißer Traffic”.

Es ist ganz leicht. Je mehr Kundenvertrauen aufgebaut wird, desto “heißer” wird der Besucher für dein Produkt, deine Leistung, für dich gemacht.

e-mail-marketing-prozess

e-mail-marketing-prozess

Uff, ich bin ein bissl erledigt. Vielleicht noch eine persönliche Note von mir.

Ich habe erfolgswolf.de gegründet, weil ich keinen Bock mehr auf “Businesslanguage” hatte. Dieses ganze “Sie-Gedöns” und formelle Wissensvermittlung. Bähh.

Erst in diesem Projekt gehe ich voll auf. Es ist halt meine absolute Leidenschaft Wissen zu vermitteln. Und wenn mir keiner zuhören will, auch ok.

Oh, du bist ja da 😉

Und genau das ist der Punkt.

Höre nicht auf andere. Mach was du willst. Lass dich nicht bequatschen nur weil andere halt eine andere Meinung haben.

Es verhält sich immer so wie der Vater, der Sohn und der Esel 🙂

In diesem Sinne verabschiede ich mich von dir für diese kleine Lektion. Machs gut. Und wenn du magst, schreibst du mir einfach einen (oder auch zwei) nette(n) Kommentar(e)!

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