Landingpages sind bereits seit einiger Zeit fester Bestandteil einer funktionierenden Onlinemarketing-Strategie.

  • Wie gut ist deine Landingpage optimiert?
  • Und was ist eine Landingpage eigentlich konkret?
  • Wie baust du dir selbst eine auf?
  • Was für Hilfsmittel gibt es und welche Faktoren solltest du noch berücksichtigen?

Lass mich dich mitnehmen in einen kleinen „Wettbewerb“ und sei willkommen in einer Welt voller Tests und neuen Herausforderungen 🙂

 

Beginnen wir vorne und schauen uns an was eine Landingpage eigentlich konkret ist

Laut der Definition auf Wikipedia ist eine Landingpage:

Bei einer Landing Page steht ein bestimmtes Angebot im Mittelpunkt, welches ohne Ablenkung vorgestellt wird.

Zudem werden sogenannte Response-Elemente eingesetzt, wie etwa Buttons, um einen Artikel in einen Warenkorb zu legen oder Popup-Layer für die Buchung unterschiedlicher Webinartermine etc.

Landingpage-ConversionProof

Landingpage-ConversionProof

Im Grunde besteht also eine „normale“ Webseite aus Unterseiten, die „gewöhnliche“ Informationen zur Verfügung stellen. Darunter fallen die typischen Visitenkartenwebseiten, die Menüpunkte wie Kontakt, Über uns, Leistungen und das Impressum haben.

Diese Seiten lassen sich mit Landingpages hinsichtlich der Erreichung der eigentlichen Geschäftsziele optimieren.

So kann auch eine gewöhnliche Kontaktseite, die zumeist nur die Geschäftsadresse und Telefonnummer aufzeigt, verbessert werden. Doch zur Erstellung und Optimierung einer Landingpage lass mir dir gleich mehr erzählen.

Sieh dir diese Landingpages mal genauer an und prüfe, inwiefern unsere Definition darauf passt:

desweiteren zählen auch die Webseiten der Preisvergleichsportale dazu. Oder die Reiseseiten wie Trivago, Kayak etc. Hier steht die „call to action“, also die konkrete Handlung, die ein Besucher machen soll, im Vordergrund. Z.B. Reiseangebote vergleichen.

Der Trend im Onlinemarketing geht ganz klar dahin, „gewöhnliche“ Visitenkartenwebseiten in sogenannte conversionoptimierte Webseiten umzuwandeln.

Das Wort Conversion steht für Umwandlung bzw. Zielerreichung. D.h. wenn sich auf deiner Webseite Menschen für deinen Newsletter eintragen sollen, dann werden sie, bei erfolgter Eintragung, zu einem Interessenten (Lead) umgewandelt. Übrigens heißen Landingpages, die NUR die E-Mail Adresse eines Besuchers einsammeln sollen, Squeezepages. 😉 Verrückte Welt.

Jetzt kannst du auch ohne weiteres diesen Satz verstehen: „Meine Squeezepage hat eine Lead-Conversion-Rate von 23%“ oder auf Deutsch: „Meine Webseite, die die E-Mail Adresse des Besuchers einsammelt, hat eine Eintragungsrate von 23%. Von 100 Besuchern tragen sich also 23 in meine E-Mailliste ein.“

Diese Formulierungen werden natürlich auch bei Verkäufen (Sales) verwendet. Wenn du einen Interessenten (Lead) in einen Kunden umwandelst, dann kannst du deine Sale-Conversion-Rate ausrechnen. Usw.

Lass dich nicht von den ganzen Begrifflichkeiten verwirren.

Denke an deine Ziele, die du natürlich vorher SMART definiert hast, und sieh dir nun an, wie du selbst Landingpages erstellen kannst.

 

3 Wege zu deiner eigenen höchst effizienten Landingpage

Du möchtest also deine Online-Ziele so effizient wie möglich erreichen. Das ist schon mal die Grundvoraussetzung für das Erstellen einer Landingpage. Denn du könntest weiterhin auf dein Glück hoffen, dass deine Visitenkartenwebseite dir neue Interessenten und Kunden bringt. *gähn* 😉

(Natürlich hat kein erfolgswolf Rudelmitglied mehr eine „typische“ Visitenkartenwebseite, hehe.)

In diesem Abschnitt zeige ich dir:

  • Wie du selbst eine Landingpage mit etwas Programmier-Know-How erstellen kannst
  • Wie du mit Hilfe von Tools schneller zu einer Landingpage kommst und
  • Wie dir eine Agentur bei der Erstellung und Optimierung einer Landingpage helfen kann.

Gerade beim letzten Punkt gehe ich auf einen kleinen „Wettbewerb“ ein. Denn ich vergleiche mich selbst bzw. meine Landingpage vom erfolgswolf SMART Tracking Kurs mit den Entwürfen von ConversionProof. Aber dazu gleich mehr.

 

Ok, wie baust du nun selbst eine Landingpage auf?

Im Grunde benötigst du lediglich ein wenig HTML und CSS Wissen, gepaart mit marketingtechnischen Grundlagen.

Keine Angst, ich erkläre jetzt nicht wie einfach du eine HTML Seite mit einem simplen Texteditor bauen kannst und wie du on top schnell CSS lernst, so dass deiner Programmiererkarriere nichts mehr im Wege steht. 🙂

Da empfehle ich dir doch lieber ein klasse Selbstlernbuch HTML & CSS von Kopf bis Fuß*.

Das Wichtigste bei der eigenen Erstellung einer Landingpage ist das Berücksichtigen der Psychologie des Überzeugens. Ach ja, „Responsive Design“ bzw. „Responsive Development“ solltest du auch nicht vernachlässigen.

Deine Seite muss sich also an alle möglichen Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Desktops etc. anpassen können und muss den Besucher dazu bringen genau deine gewünschte Handlung durchzuführen. Fertig! 😉

Ich halte mich selbst auch immer up to date und habe gerade erst einen Developer Onlinekurs gebucht, um meine Kenntnisse zu verfeinern.

Doch de facto ist das eigene Erstellen einer Landingpage mit Aufwand verbunden, den möglichst nur versierte Webentwickler oder Webdesigner auf sich nehmen sollten.

Solltest du also locker selbst programmieren können, dann beachte bitte, dass du die folgenden psychologischen Elemente möglichst auf deine Landingpage bringst: (das gilt natürlich auch für alle, die nicht programmieren können)

  • Sorge dafür, dass dich dein Publikum sympathisch findet (aber denke auch daran, dass man es halt nicht jedem Recht machen kann :))
  • Sammel Testimonials ein und zeige sie auch (möglichst schon von Betatestern mit Bild oder besser noch per Video)
  • Gib den Leuten schon einen Einblick in das Produkt und produziere einen kleinen Mehrwert schon VOR dem Kauf (vielleicht ein Review)
  • Sorge für Konsistenz. Also, lass deinen potentiellen Kunden erst einen kleinen Schritt gehen, bevor er „richtig“ kauft. (evtl. Testphase)
  • Sei eine Autorität. Wenn du z.B. ein Coachingprodukt hast, dann musst du auch als Experte wahrgenommen werden (Referenzen zeigen)
  • Baue ein Win-Lose-Option. Gib eine Garantie und zeige dem möglichen Kunden, dass er nur gewinnen kann (sieh z.B. auf meine Seite)
  • Verknappe wenn es geht. Aber sei dabei bitte ehrlich und authentisch. Der Spruch: „Dieses eBook ist bald ausverkauft!“ zieht nicht 😉

Doch auch wenn du nicht programmieren kannst, kannst du die oben genannten Aspekte auch mit Tools auf die Beine stellen.

 

Wie du mit Hilfe von Tools schneller zu einer Landingpage kommst?

Solltest du ein CMS, also Content Management System wie WordPress, Joomla etc. für deine Webseite einsetzen, dann ist das schon die halbe Miete zur eigenen Landingpage. Aber auch wenn du keine eigene Webseite hast, kannst du effiziente Onlineprozesse mit Landingpages aufbauen.

Eines der momentan besten Tools am Markt kommt aus Amerika und heißt LeadPages.

Sieh dir dazu einfach meinen kleinen Videotest dazu an:


Du kannst damit also Landingpages bauen, die auf dem Server von LeadPages selbst liegen. Natürlich kannst du diese aber auch auf deinen eigenen Server aufspielen oder sogar mit Facebook verbinden. Klasse!

Es gibt zu LeadPages aber auch hervorragende Alternativen, da es auch kontinuierlich kostet. Und nicht jeder will um die 500 Euro pro Jahr ausgeben.

Ich selbst setze auf OptimizePress*. Damit habe ich z.B. die Salespage (also eine Landingpage, die als konkrete Handlung den Kauf des Produkts vorsieht) vom erfolgswolf SMART Tracking Kurs gebaut.

OptimizePress ist sehr kostengünstig und hat ebenfalls einen sehr guten Service wie ich finde. Sieh es dir einfach mal an.

Und als letzte Alternative möchte ich dir Instabuilder vorstellen.

Es handelt sich ebenfalls um ein Tool für WordPress. Allerdings haben die Entwickler den Zugang vorerst gesperrt. Sie wollen sich auf die vorhandenen Mitglieder konzentrieren. Ein Zeichen dafür, dass Hersteller von Landingpage-Tools eine ungefähre Auftragslage haben wie damals Schaufelverkäufer zur Goldfieberzeit. 😉

Instabuilder ist das kostengünstigste Tool in dieser Aufzählung. Für 79 Dollar hat man ein schönes Paket an Vorlagen und Sonderfunktionen wie etwa ein nicht blockierbares Popup beim Verlassen der Webseite.

Wie du nun also weißt, setze ich ebenfalls auf Tools zur Erstellung meiner Landingpages.

Doch es gibt eine Alternative zur Selbsterstellung, die ich gerade ausprobiere.

 

Wie dir eine Agentur bei der Erstellung und Optimierung einer Landingpage helfen kann?

Jetzt kommen wir zu dem kleinen „Wettbewerb“, den ich angesprochen habe.

Das Unternehmen ConversionProof ist auf das Erstellen und Optimieren von Landingpages spezialisiert.

Ich habe Kontakt zu Yannis, dem Geschäftsführer aufgebaut und werde die nächsten 6 Monate mit ConversionProof zusammenarbeiten.

Ziel ist es die Landingpage vom erfolgswolf SMART Tracking Online-Video-Kurs zu optimieren. In den ersten zwei Monaten nach dem Launch des Kurses gab es lediglich 6 Käufer. Doch müssen wir natürlich auch den Traffic berücksichtigen.

erfolgswolf-Landingpage-optimieren

erfolgswolf-Landingpage-optimieren

Es gab im November und Dezember zusammen lediglich 994 Besucher auf der erfolgswolf Blogseite. Es gab zudem 386 eindeutige Besucher auf der Salespage zum Kurs. Das Blog + Rudelruf (Newsletter) „wärmen“ den Besucher vorab auf. Ein wichtiger Bestandteil im Marketingprozess.

Doch für die Sales-CR (CR=Conversion-Rate) beachten wir nun die Besucher der Salespage (386) und beziehen darauf die Käufe. Es folgt (6/386)*100 = 1,55% SCR.

Jetzt liegt es an der Agentur ConversionProof diesen Wert zu verbessern. Zeitgleich werde ich mich darum kümmern mehr Traffic, also Besucherströme auf die Seite zu holen.

ConversionProof kostet mich 99 Euro pro Monat. Wenn ich also 2 Kurse a 97 Euro pro Monat direkt verkaufe bin ich im Plus. Aber auch schon bei 2 Vermittlungen des Produkts über Affiliate-Partner würde ich knapp an der Kostendeckung sein. Meine Partner bekommen 50% Provision. De facto machen 2 Verkäufe über Partner wiederum 97 Euro.

Eine Agentur kann dir also unter die Arme greifen, so dass du dich selbst auf weitere Marketingaspekte konzentrieren kannst.

Ich halte dich hier up to date, was die Ergebnisse der Agentur angeht und ob meine Maßnahmen erfolgreicher sind bzw. zum Erfolg ordentlich beitragen können. Denn natürlich kann eine Agentur, die Landingpages optimiert, auch nur vernünftig optimieren, sofern es genügend Besucher gibt. Logisch oder?! 🙂

Das mittelfristige Ziel ist es die ersten 10.000 eindeutigen Besucher auf die Landingpage zu bekommen, so dass die Berechnung der Conversionrate auch eine statistische Signifikanz bekommt. Also ein Wert, der zu 99% stimmt. Wer sich mit Statistik ein wenig auskennt, der weiß, dass das ein wichtiges Kriterium ist, um Werte aussagekräftig miteinander zu vergleichen. Aber das soll an dieser Stelle genügen. Das ist ja kein Statistik-Grundkurs hier 😉

Sieh dir die Leistungsbeschreibung von ConversionProof einfach mal an.

 

Welche Faktoren solltest du noch berücksichtigen?

Das Optimieren einer Landingpage ist eine der Königdisziplinen im Onlinemarketing. Hier greifen technische Aspekte und Marketing-Know-How ineinander.

Wenn du NUR programmieren kannst, von Marketing aber keine Ahnung hast, dann wirst du genauso wenig eine gute Webseite bauen, wie jemand der sich NUR mit Marketing auskennt und eine semiprofessionelle Webseite lediglich mit Baukastensystem bauen würde 🙂 Klar können die benannten Tools helfen, aber Gefühl für Usability und Zielgruppe benötigt man trotzdem.

Ich kenne mich in beiden Bereichen sehr gut aus, buche mir aber dennoch eine Agentur hinzu, so dass die eigenen Leistungen noch unterstützt werden können.

Unterschätze nie die Faktoren Traffic und Durchhaltevermögen!

Ein Produkt muss natürlich bekannt gemacht werden. Du könntest z.B. noch Facebook und AdWords Anzeigen schalten oder regelmäßig Blogbeiträge veröffentlichen etc.

Halte durch und hole dir IMMER Feedback von den Käufern deines Produkts. Am besten fragst du auch gleich nach Testimonials, also nach Sound- bzw. Videofeedback. Solche Bewertungen fallen unter den psychologischen Gesichtspunkt des Social Proof. Aber wenn du weiter oben die Punkte nach Dr. Cialdini angeschaut hast, dann weißt du das bereits.

Und vor allem, bleibe nicht stehen. Folge weiterhin dem wichtigsten Prinzip: BAUEN-MESSEN-LERNEN.

Auch wenn deine Conversion-Rate bei 53% liegen mag, warum solltest du aufhören noch besser zu werden?! Stillstand ist Rückschritt (ich weiß, es mag sehr ausgenudelt klingen, aber es stimmt) Denn die Art und Weise wie sich Menschen im Netz bewegen ändert sich ständig. Dir bleibt also gar nichts anderes übrig als immer am Ball zu bleiben.

Oder du hast ein Unternehmen im Rücken, das sich um all das kümmert. Wenda IT & Web soll so ein Unternehmen sein 😉

 

Fazit

Du weißt nun was eine Landingpage per Definition eigentlich ist.

Du weißt nun auch wie so eine Seite aussieht und wie du evtl. selbst solche Seiten erstellst.

Zudem hast du nun auch die Erkenntnis, dass es sich vermeintlich lohnen kann mit einer spezialisierten Agentur zusammenzuarbeiten.

Zu guter Letzt weißt du nun wie die Conversionrate ausgerechnet wird und was die anderen Begrifflichkeiten wie etwa Leads, Salespage und call to action bedeuten.

Hast du vielleicht schon selbst Landingpages erstellt und hast Erfahrungen mit Conversionrates sammeln können? Oder hast du noch weitere Anregungen oder Fragen zum Thema? Dann schreib jetzt einfach in die Kommentare.

Bist du besser als meine 1,55%? 🙂

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