Werbekampagnen – „Wer nicht wirbt, der stirbt!“

Es ist soweit! Die Besucher rennen dir die Tür ein und wollen dein Produkt bzw. deine Leistung kaufen. Ja, sie reißen sich förmlich danach. Du bist schon fast auf dem Marktlevel 1 angekommen und erntest jetzt das was du gesäht hast.

Wie? Ist dem nicht so?!
Ach ja, da ist ja noch eine Kleinigkeit zu besprechen.

Wie du die Power von Facebook und Google in deinen Werbekampagnen nutzt

Eigentlich liegt es auf der Hand. Wir brauchen Traffic. Und zwar genau den richtigen Traffic bzw. die richtigen Menschen, die sich für unsere Lösung interessieren. Und es gibt dafür unterschiedliche Quellen, die wir für uns beanspruchen können.
Im Grunde kannst du völlig ohne Budget für Marketingkampagnen dein Geschäft aufbauen. Du kannst Blogartikel für Blogartikel schreiben und so deine Leserschaft peu a peu aufbauen. Diese Leser sind auch sehr wichtig für den Beziehungsaufbau. Doch kannst du diesen Prozess auch ein wenig beschleunigen.
Es ist ganz leicht.

Du kaufst dir “zielgruppenorientierten” Traffic einfach ein. Achte lediglich darauf, dass du am Ende des Prozesses eine positive Refinanzierung hinbekommst.
Genau hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. (Oder wie hieß der Spruch noch?! ;))
Ich schreibe dir die nötigen Schritte mal kurz auf:

  1. Lege eine Werbekampagne an
  2. Setze deine Ausgaben fest (z.B. 5 Euro pro Tag für 10 Tage, also 50 Euro komplett)
  3. Miss deinen Traffic auf deiner Webseite und habe vor allem Ziele eingerichtet (du weißt ja bereits durch den SMART Tracking Kurs wie das geht)
  4. Sieh dir nach den 10 Tagen an, ob und wie viele Produkte du über diese Kampagne verkauft hast bzw. wie viele Menschen deine Leistung wollten
  5. Vergleiche die monetären Ergebnisse mit deinen Ausgaben und ermittle den ROI. Fertig!

“Den was ermitteln?!”
Ach so. Der ROI ist der “Return On Invest”. Also der Grad der Refinanzierung. Du musst einfach am Ende mehr raus bekommen als du am Anfang rein gesteckt hast. Simple oder?
Auch das ist leicht zu ermitteln.

In unserem Beispiel haben wir 50 Euro in 10 Tagen ausgegeben. Nehmen wir an, unser Produkt kostet 45 Euro. (Ich lasse hier brutto-netto, Überstunden, Abschreibungen, Deckungsbeiträge etc. raus. Damit können sich Buchhalter und Finzanzgenies auseinandersetzen, aber nicht wir. Wir sind Marketer! Die Krönung der Schöpfung. Wir geben uns nicht mit Kleinkram ab ;))
Wenn wir also nur EIN Produkt verkaufen, also 45 Euro einnehmen, dann zahlen wir drauf. Hier liegt es auf der Hand. Wir müssen mindestens 2 Produkte verkaufen damit wir mehr einnehmen als ausgeben.

Der Berechnung des ROI kannst du dir hier mit einer Faustformel leicht merken:
((Einnahmen – Kosten) / Kosten) * 100
also bei 2 Verkäufen
((90 Euro – 50 Euro) / 50 Euro) * 100 = 80%

Jetzt aber zum wichtigsten Teil. Nämlich den Traffic mittels Werbekampagne überhaupt zu bekommen. Deshalb habe ich mir für dich die beiden größten Werbenetzwerke herausgesucht. Doch sollte dir bewusst sein, dass es außer Facebook und Google auch viele weitere Möglichkeiten gibt Werbung zu schalten. Z.B. auf Plista.com, BlogAds.de, Rankseller.de und viele weitere.

Deine Hauptaufgabe wird es sein, in den nächsten 2 bis 3 Monaten, lukrative Kampagnen zu “bauen”. Also Kampagnen, die sich refinanzieren!

Wie du von Anfang an eine Facebook-Werbekampagne richtig angehst

Es gibt bereits viele Anleitungen im Netz, wie ganz konkret eine Facebook-Kampagne aufgebaut wird.
Sieh dir z.B. meine „Ultimative Anleitung zu Facebook Werbung“ an. Dort habe ich sogar ein Video für dich gedreht!
Doch in dieser Lektion geht es mir NICHT um das technische Umsetzen einer Kampagne mittels Facebook Werbemanager und AdWords Kampagnentool. Es geht mir darum, dass du den wichtigsten Grund kennenlernst, warum niemand an deinen Kampagnen interessiert ist.

Und an dieser Stelle ist es bereits soweit. Ich werde es dir verraten:
DU HAST DEINE ZIELGRUPPE NICHT 100% GENAU DEFINIERT!!!

Hört sich nach einem verdammt einfachen Grund an. Du wirst beim Anlegen der Kampagnen allerdings feststellen, dass genau die Auswahl der Kriterien für die Zielgruppenbestimmung eine ganz schöne Herausforderung ist.
Wer interessiert sich mehr für mein SMART Tracking Online-Videokurs: Ein 23 jähriger Student aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik oder ein 55 jähriger Geschäftsführer einer Agentur?

Der Amateur im Marketing sagt sich dann einfach: “Na gut, dann bewerbe ich einfach beide und schreibe halt etwas allgemeiner.”
BUMM. Geld verbrannt!

Merke dir: Schreibst du für VIELE, schreibst du für NIEMANDEN!
Und hier setze ich an, um dir die Möglichkeit zu geben diesen Fehler nicht zu machen. Denn Facebook hat das wohl tiefgründigste System an menschlichen Filterkriterien. D.h. du kannst z.B. Menschen für deine Werbeanzeigen selektieren, die gerade ihr Abitur gemacht haben, eine “komplizierte” Beziehung führen und weit von ihrer Heimat entfernt wohnen. Heftig oder?

Als ich das erste Mal eine Werbekampagne bei Facebook aufgesetzt habe war ich von der Vielfältigkeit der Zielgruppenbestimmung überwältigt. Aber sehr sehr positiv 🙂 Und genau das möchte ich, dass du diese Überwältigung ebenfalls kennen lernst.

Mein Tipp für deine erste Facebook-Kampagne:
Lege dir immer auch eine Fanpage an, damit deine Werbung auch im “Newsstream”, also in dem mittleren Nachrichtenbereich von Facebook gelangen kann. Und verwende IMMER 6 Bilder, um zu erkennen, welche Anzeigen am besten ranken. Ach ja, und lege für exakt EINE Zielgruppe GENAU EINE Werbeanzeigengruppe oder sogar eine komplett neue Werbekampagne an.

Schnapp dir am besten jetzt den obigen Link zu meinem Beitrag und fang an.

So wirst du auch mit Google AdWords absolut lukrative Werbekampagnen hinbekommen

Es gibt viele Beiträge im Netz, die häufig darauf hinweisen wie kostenintensiv AdWords Kampagnen sind. Und dass diese gar nichts bringen würden etc. Aber was haben diese Kritiker für einen Fehler gemacht?

GENAU! Sie haben ihre Zielgruppe eben nicht exakt herausgefiltert und konkret angesprochen. (Na gut, manchmal kann es wirklich teuer werden :)) Denn AdWords funktioniert etwas anders als z.B. Facebook. Hier läuft die Zielgruppenauswahl nämlich über Keywords und Remarketinglisten bzw. Ausrichtungen, Ausschlüsse etc..
Die Auswahl der Keywords ist der absolute Kern einer AdWords Kampagne. Doch im Allgemeinen ist Googles Kampagnentool in einer 3er Struktur konzipiert.

“Was bedeutet das?!”
Du legst immer mindestens EINE Kampagne an, die MEHRERE Anzeigengruppen und wiederum MEHRERE einzelne Anzeigen besitzen kann. Mindestens aber immer jeweils EINE Anzeigengruppe und EINE Anzeige.
Google selbst hat dazu ebenfalls eine ausgiebige Beschreibung samt Video online gestellt. ( https://support.google.com/adwords/answer/1704395?hl=de )
Zu diesem Thema findest du aber auch viele weitere fantastische Quellen. Oder du besuchst auch hier einfach mal einen erfolgswolf Blogbeitrag der Extraklasse. 😉

Auch hier, wie beim Thema Facebook, will ich dir meine wertvollsten Tipps mitgeben:
Wähle immer eng begrenzte Themen je Anzeigengruppe. Nutze Keywords mindestens mit dem Parameter +, “WORTGRUPPE” oder [EXAKT]. Und vor allem denk daran, dass du pro Anzeigengruppe jeweils 4 Anzeigen erstellst.
Na, weißt du warum?
Denk mal kurz selbst drüber nach.

In einem der ersten Lektionen habe ich dich auf die Typindikatoren nach Briggs hingewiesen. Jeder Mensch beinhaltet 4 extreme Ausrichtungen in jeweils unterschiedlicher Ausprägung. Du schreibst also immer EINE Anzeige für den emotional denkenden Menschen, EINE für den Beweistyp, EINE für den Schritt für Schritt Denker und EINE für den “Laber-Nicht-Sag-Mir-Was-Ich-Jetzt-Sofort-Tun-Soll” Typ.
Anhand der Analysedaten deiner Werbekampagne kannst du erkennen welcher Typ am lukrativsten für dich ist.

Das wichtigste Prinzip gilt auch in einer Werbekampagne

Bauen – Messen -Lernen
Du wirst jede Menge Daten zum auswerten bekommen. Und deine Kampagnen werden von Anfang an höchstwahrscheinlich NICHT positiv verlaufen. Sehr oft startet eine Kampagne mit einem negativen ROI.
Aber weil du jetzt schon einige Lektionen erfolgreich absolviert hast, weißt du auch, dass das gar nicht schlimm ist. Ja, es ist sogar das notwendige Übel für unseren Bauen – Messen – Lernen Kreislauf.
Die Auswertungen zeigen uns evtl., dass unsere Kampagnen zwar massig zielgruppenorientierten Traffic auf die Webseite bringt, aber irgendwie kauft niemand.

Auch hier denk daran, dass für gewöhnlich die Menschen erst “aufgewärmt” werden müssen!
Leite möglichst keinen Traffic direkt auf eine Salespage. Leite die Menschen möglichst auf deine OptIn Seite und wärme sie auf. Aber an dieser Stelle brauche ich mich nicht zu wiederholen. Du kennst ja “Das Große Ganze” 🙂
Doch auch bei zunächst negativen Ergebnissen teste und optimiere weiter. Bleib am Ball. Hier unterscheidet sich der Amateur vom Fortgeschrittenen bzw. vom Profi.

Ja es kostet Geld. Doch genau dafür gilt es auch zu arbeiten. Willst du etwas verdienen, musst du zunächst investieren. Investiere also in deine Werbekampagnen und somit auch in dich. Denn mit jeder Anpassung und jedem Durchlauf, durch das wichtigste Prinzip, wirst du besser.

Und damit kommen wir heute auch schon zum Schluss, aber nimm diesen Tipp noch mit

Eigentlich ist es nicht nur EIN Tipp, sondern es sind ein paar 🙂 “Allet für den Dackel”
Es ist völlig egal, ob deine Werbekampagne bereits positiv ist oder noch negative Ergebnisse produziert. Baue – Messe -Lerne! (Ok ok, ich hör ja schon auf)

Achte mal darauf, ob du die eingesetzten Wörter in deinen Anzeigen auch AUF deiner Landingpage einsetzt. Studien haben ergeben, dass Menschen sich bedeutend wohler fühlen, wenn sie nach einem Klick auf einen Link ein ähnliches Bild bzw. Ort wiederfinden.
Schreibst du z.B. in eine AdWords Anzeige: “Nur noch heute 50% Rabatt”, dann schreibst du das auch nochmal auf der Landingpage. Ganz einfach oder?!

Optimiere auch deine Werbebanner bzw. Bilder in den Facebook-Kampagnen. Tausche schlecht funktionierende Bilder aus. Und solltest du eine gute Kombination von Bild und Werbetext hinbekommen haben, dann teste diese Kombination auch in einer weiteren eng umrissenen Zielgruppe.

Wenn deine Analysedaten ergeben, dass die Besucher aus der Werbekampagne zwar lange auf der Salespage unterwegs sind, aber nicht kaufen, dann ist das ein Indiz dafür, dass sie meistens nur noch einen kleinen Schubs brauchen.
Schau z.B. in deine E-Mailliste welche Personen den Link zu deiner Salespage häufiger geöffnet haben und sende ihnen einen kleinen Gutschein. (Schlau oder ;))
Und und und…

Sei kreativ. Sei schlau. Sei ein echter erfolgswolf!

Fazit

Ich habe dir den wichtigsten Grund verraten, warum niemand deine Werbekampagne mag. Denn sehr häufig versuchen Amateurmarketer VIELE Menschen zu erreichen.
Du weißt es nun viel besser. Denn du brauchst ZIELGRUPPENORIENTIERTEN Traffic. Und das lässt sich mit Facebook, Google AdWords, Plista, BlogAds, Rankseller etc. locker hinbekommen.

In diesem Bereich befindet sich die eigentliche Arbeit des Marketers. Kampagnenoptimierung.
All unsere Technik rundherum dient lediglich der Erfüllung unseres Geschäftsprozesses: Des Kaufs unseres Produkts bzw. unserer Leistung.

Du musst zwingend deine Trafficflüsse eingrenzen, um keine Euros unnötig aus dem Fenster zu werfen.
Solltest du allerdings bei Zalando oder IBM arbeiten, dann baust du evtl. Brandingkampagnen, und dort sind Streuverluste durchaus üblich.
Ich jedenfalls kann mir keine Streuverluste erlauben. Und ich habe sogar eine noch viel genialere Idee wie wir Streuverluste vermeiden und unser Werbekapital enorm erhöhen können.
Na, bist du neugierig wie es geht?

Dann warte mal auf die letzte Lektion. Der krönende Abschluss dieser erfolgswolf Artikelreihe. Die Spitze des Eisbergs. Der Gipfel des guten Geschmacks… Du weißt was ich meine 😉

LG
das alphatier

P.S.: Denk immer daran, dass ich dich in allen beschriebenen Disziplinen unterstützen kann. Oder denk auch an mich, wenn ein Geschäftspartner oder Freund ähnliche Problemstellungen hat. Also eine Webseite werbetechnisch nach Vorne bringen muss.
Ach ja, ich danke dir vielmals für deine ungeteilte Aufmerksamkeit und dass du Teil des Rudels bist. Denn wenn du mit dieser erfolgswolf Artikelreihe deine Ziele erreichst, dann erreiche ich auch meine.
Und dafür schon mal Danke 🙂

P.P.S.: Was hält dich noch davon ab jetzt sofort eine Werbekampagne zu starten? Schreibs mir einfach in die Kommis!

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