„Ich soll meine Zielgruppe definieren?! Warum denn das? Ist es nicht schöner wenn alle bei mir kaufen?“

Vielleicht kennst du derartige Aussagen von Kunden oder evtl. sogar von dir selbst.

Das Problem bei einem Online-Business, ohne vorherige Bestimmung deiner Zielgruppe, besteht darin, dass deine Konkurrenten nur einen Klick entfernt sind. Das ist definitiv anders als z.B. bei lokalen Einkaufszentren.

Vermische auch nicht den Expertenmarkt mit dem Massenmarkt!

Und vor allem, denk an dich selbst wenn du deine Zielgruppe definierst. Denn in einem Online-Coaching-Business musst du viel Freude daran haben, genau den Menschen zu helfen, die du wirklich unterstützen magst. Ohne Spaß an der Sache wirst du nicht lange durchhalten.

Ok, ok, jetzt mal langsam.

Du sollst ja in den nächsten 5 Minuten deine eigene Zielgruppe definieren können. Also ran an den Speck 😉

Welche Probleme, Eigenschaften und Interessen hat deine Zielgruppe?

Wenn du dich im Netz schon ein Weilchen umgeschaut hast, wie eine bzw. deine Zielgruppe definiert werden könnte, dann hast du bestimmt gleich ein ganzes Dutzend an Möglichkeiten aufgezeigt bekommen.

Ich bin selbst lange auf der Suche gewesen, wie ich denn nun erfolgswolf ausrichte. Vor allem auf welche Menschen ich erfolgswolf ausrichte?! Denn eine Zielgruppe besteht immer aus Menschen! (Gar nicht so einfach zu verstehen für so manche Werbeleute :))

Daher zeige ich dir nun meine Methode auf:

Beginne mit den Problemen, die du lösen könntest UND die du unbedingt lösen willst!

Nehmen wir an, du bist ein Fitnesstrainer. Du könntest jedem Menschen zeigen, wie er oder sie abnehmen und fit werden könnten. Doch willst du wirklich JEDEM Menschen helfen?

Nehmen wir weiterhin an, dass du plötzlich Menschen hast, die dich von oben herab behandeln oder dich nur „mit nem Appel und nen Ei“ bezahlen wollen. Willst du diesen Menschen tatsächlich helfen?! Wenn ja, dann bist du sogar schon einen Schritt weiter 😉

Eigentlich ist das schon ein Aspekt aus den Eigenschaften deiner zukünftigen Zielgruppe. Doch geht es bei den Problemen, die du von anderen lösen kannst, auch immer um die Person dahinter.

Für dich als Fitnesstrainer wäre eine Zielgruppendefinition durch Probleme, Eigenschaften und Interessen z.B. so zu bestimmen:

„Ich möchte vor allem fettlaibigen männlichen Managern helfen, ihr Gewicht so zu reduzieren, dass ihr Herzinfarktrisiko deutlich gesenkt wird und sie kontinuierlich von mir auf angenehme Weise „überwacht“ werden.“

Zielgruppen-definieren-erfolgswolfIn einer derartigen Definition stecken schon weitere Gedankengänge, die zumeist nur für denjenigen zwischen den Zeilen ersichtlich sind, der diese Zielgruppe notiert hat.

Das liegt in der Natur der Sache, denn du hast bestimmte Absichten, die du erreichen möchtest.

Bei unserem Fitnesstrainer steckt zwischen den Zeilen, dass er Kunden mit Geld haben möchte, die er kontinuierlich, z.B. mit einem Abo, betreuen kann. So kommt er schnell in gewisse liquide Sicherheiten. Zudem kann das Marketingmaterial genau auf das Zielunternehmen abgestimmt werden. Denn hier könntest du das Unternehmen selbst gewinnen und gar nicht den einzelnen Manager selbst!

Du erkennst hoffentlich, dass du deine Zielgruppe definieren musst, um später auch die richtige Ansprache vollziehen zu können?!

 

Du liest diese Zeilen, weil du in der erfolgswolf Zielgruppe bist 🙂

Ich greife nochmal Probleme, Eigenschaften und Interessen konkret für mein erfolgswolf Projekt auf.

Im ersten Schritt habe ich überlegt, welche Probleme ich lösen MÖCHTE! (Mir ist bewusst geworden, dass ich viele Dinge für andere lösen könnte, aber das will ich gar nicht.)

Ich liebe Onlinemarketing bzw. die ganze Szene rundherum. Und ich mag vor allem Menschen, die richtig Gas geben wollen. Machertypen eben.

Zudem gibt es für mich kaum etwas Schöneres, als zu sehen (und bestätigt zu bekommen), dass meine Coachees (Rudelmitglieder und Kursteilnehmer) profitable Projekte auf die Beine gestellt haben.

„Doch das konntest du vorher doch gar nicht wissen?!“

Diese Fragestellung kommt des öfteren vor, wenn ich über das Zielgruppen Definieren einen kurzen Vortrag halte 🙂

Und ich antworte immer: „Oh doch! Ich WEIß ganz genau, was im Onlinemarketing funktioniert und was eben nicht. Wer mir nicht glaubt, der ruft gleich einfach eins zwei Kunden von mir an und lässt sich das persönlich bestätigen.“

Onlinemarketing hat Funktionsprinzipien, die sich auf etliche Unternehmenskonstellationen anwenden lassen. Vom Einzelgründer bis hin zum Konzern.

Genau hier wird es nun konkret:

Ich weiß was ich kann. Ich weiß was ich will. Und genau diese beiden Aspekte musst du für dich zunächst ausformulieren. Aber noch nicht weiter.

Ich kann Menschen dabei helfen, Projekte mittels Onlinemarketing erfolgreich(er) zu machen. Genau das will ich tun. Denn dabei habe ich jetzt schon (nur vom Aufschreiben) ein verdammt gutes Gefühl.

Das reicht allerdings noch lange nicht. Viele andere Agenturen, Berater, Trainer, Coaches etc. bieten Unternehmen an, erfolgreich im Internet zu werden. Wir müssen also tiefer rein, wenn wir später als ein echter Experte wahrgenommen werden wollen und eben nicht im Massenmarkt untergehen möchten.

Für wen, für wie viel und warum überhaupt?!

Ich habe laaaange Spaziergänge hinter mir.

Immer wieder hatte ich von einer neuen Methode gehört, wie Zielgruppen am allerbesten definiert werden und wie anschließend die perfekte Positionierung und Differenzierung herausgearbeitet werden könnten.

Pustekuchen!

Heute ist mir klar, dass das Definieren seiner Zielgruppe, gerade am Anfang eines Business, ein sehr iterativer Prozess ist.

Zielgruppe-definieren-erfolgswolfDu kennst deine Wunschkunden ja noch gar nicht. Du kannst lediglich Wünsche aufschreiben, wie sie sein sollten. Und plötzlich triffst du auf Menschen, die dir lieber sind, als diejenigen, die du auf deinem Zettel hattest.

Es gibt Ansätze aus der EKS (engpasskonzentrierten Strategie), des POST Modells aus dem Groundswell, des (Wunsch-)Kundenavatars und und und.

Doch zumeist beziehen sich all diese Ansätze auf Unternehmen. Nicht auf Einzelkämpfer oder Kleinunternehmer.

Jetzt geht es nämlich weiter mit der erfolgswolf Zielgruppendefinition.

An der IHK, in der Business Academy Ruhr oder am Comcave College unterrichte ich Menschen, die häufig später für und in einem Unternehmen arbeiten wollen. Das ist ja auch eine schöne Sache. Doch mein Herz brennt für etwas anderes:

Solopreneure!

Menschen, mit speziellem Wissen oder Fähigkeiten, die ihr eigenes Ding durchziehen wollen, um genau das Leben zu leben und die Freiheit zu erhalten, die sie mögen.

Dabei mag ich keine geldgierigen Schmierlappen mit Profitmaximierungsabsichten.

Nein, ich will „coole“, „lockere“ Solopreneure. Bzw. Menschen, die genau das werden können, indem sie die besten Onlinemarketing Funktionsprinzipien für sich anwenden lernen.

Dabei sollen diese Menschen ein grundsolides Verständnis von den Zusammenhängen von Natur und Konsum besitzen.

Am allerbesten verstehe ich Männer, die in meiner Situation vor ein paar Jahren stecken. Gerade selbstständig gemacht und jeden Tag mehr leisten als irgendwelche Arbeitnehmer im 9to5 Job. Doch am Ende des Monats hat dieser Macher weniger auf der Tasche. Er bezahlt für alles voll. Krankenkasse, Kindergarten, Schule etc. Erst ab monatliche Einnahmen von über 6.500 Euro greifen die gesetzlichen Zahlungsgrenzen. (Ja genau, ein Millionär muss, der Politik sei Dank, nicht viel mehr bezahlen. Das machen ja alles die Kleinen!)

Das bedeutet jetzt nicht, dass Frauen nicht herzlichst willkommen sind im Rudel, aber es könnte sein, dass sie sich nicht so angesprochen fühlen.

Und wer partout kein Geld in sein persönliches Weiterkommen investieren mag, der ist auch falsch bei mir.

Jetzt definierst du in 5 Minuten deine Zielgruppe

Beantworte mir nun diese paar Fragen:

Welches Problem willst du unbedingt lösen? Und warum willst du genau dieses Problem lösen?

(Ich will, dass mehr fleißige Einzelkämpfer zu Solopreneuren werden und so ein freieres Leben leben können. Ich tue das, weil ich genau weiß, dass diese Menschen noch mehr Power in die Verbesserung unserer Welt investieren werden, wenn sie einmal wissen wie es geht! Nur mit dem Teilen von Wissen bzw. Bildung, werden auf lange Sicht, die Probleme der Menschheit gelöst werden können. Dabei konzentriere ich mich auf die Möglichkeiten von Onlinemarketing und im Speziellen auf die Wissensvermittlung per digitaler Produkte. Meine Kunden haben das Problem, dass sie noch selbst und ständig arbeiten. Sie benötigen als Lösung ein Online-Coaching-Business, in dem sie ihr Wissen in digitale Produkte verpacken und so nicht mehr Zeit gegen Geld tauschen müssen.)

Mit welchen Menschen möchtest du am allerliebsten zu tun haben? Was sind ihre Eigenschaften? (die natürlich auch das besagte Problem haben müssen)

(Bei mir sind es vor allem Männer, die bereits eine ganze Portion Lebenserfahrung haben. Die wissen was es heißt eine Familie „ernähren“ zu müssen und dabei jeden Tag Vollgas geben. Männer, die sich nichts sehnlicher wünschen mehr freie Zeit für ihre Familien aufbringen zu können, aber dennoch einen soliden Lebensstandard erreichen bzw. halten mögen. Dabei müssen sie „locker“ drauf sein und vor allem daran interessiert sein, sich selbst weiterzuentwickeln. Darum wissen diese Männer auch, dass sie Geld und Zeit in sich investieren müssen. Sie lieben die Natur und sind absolut bodenständig. Die meisten von ihnen befinden sich im Alter von 30 bis 55 Jahren. Sie haben kein Problem geduzt zu werden und reagieren sehr schnell kollegial. Mit meiner offenen „Pottart“ (ich bin halt ein Dortmunder Kind) kommen sie sofort zurecht. Es gibt auch Frauen, die sich mit ähnlichen Problemstellungen herumschlagen und sind natürlich auch herzlich willkommen. :))

Welche Interessen haben die Menschen deiner Zielgruppe? (Hobbies, Leidenschaften oder die Berufung selbst können hier eine Rolle spielen)

(Meine Kunden interessieren sich bereits für die Möglichkeiten des Internets. Sie können sich vorstellen weitestgehend ortsunabhängig zu arbeiten und wollen vor allem eines: Absolut selbstbestimmt sein! Sie wollen keinen Chef vor ihrer Nase. Sie möchten alles dafür geben, dass ihre Themen, sowie bei mir das Onlinemarketing, an ihre Kunden bestmöglichst vermittelt werden. Sie wollen aber nicht unbedingt eine einheitliche und regelmäßige Arbeitszeit. Denn sie lieben es einfach mal 2-3 Tage spontan für ihre Familie einzuplanen, ohne dass sie irgend jemanden um Erlaubnis fragen müssen. Sie identifizieren sich zudem mit „typischen“ männlichen Themenfeldern und stehen voll im Leben.)

Jetzt denkst du vielleicht, dass meine Zielgruppe sehr eng beschrieben ist oder?

Keinesfalls!

Ich denke sogar darüber nach, noch detailreicher und segmentierter vorzugehen, da einige selbstständige Berufsgruppen nicht so richtig für digitales Business passen.

Doch denke immer daran: Zielgruppen definieren ist eine notwendige Angelegenheit, damit dein Vorhaben erfolgreich werden kann, sofern du auch im Expertenmarkt unterwegs sein magst. Allerdings wirst du dich im Laufe der Zeit immer weiter verfeinern. Es ist und bleibt ein iterativer Prozess!

Wie lautet deine Definition deiner Zielgruppe? Schreibs einfach in die Kommis 🙂

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