Hast du manchmal das Gefühl von anderen ausgenutzt zu werden?

Wenn nicht, dann hast du entweder schon ein absolut geniales Business aufgebaut oder du hast gar keins 😉

Wenn du allerdings selbstständig bist, dann hast du bestimmt schon mal erlebt, dass deine potentiellen Kunden maximale Leistung zum minimalsten Preis von dir fordern?! Vor allem die kreativen Berufe kennen es zu Genüge.

Doch was hat dieser Sachverhalt nun mit Goldgräbern und einem Immobilien-Millionär zu tun?

Warum die Chancen 1 zu 1.350 gegen dich stehen

Lass mich dir kurz erläutern, wie es zu diesem Artikel kam:

Vielleicht hast du schon mal von Alex Düsseldorf Fischer gehört*. Er ist ein Immobilien-Millionär und ein exzellenter Unternehmer; geworden. Warum ich das „geworden“ so hervorhebe?!

Nun, Alex hat ein Buch geschrieben, über den konkreten Weg hin zu seinem eigenen Purpose. Also, wie du deinen eigenen Weg Schritt für Schritt zum Erfolg gehen kannst. Und vor allem, wie du es garantiert NICHT schaffst!

In einem seiner Abschnitte wird eine Studie erwähnt, in der mehrere tausend Studienabsolventen einer angesehenen Universität über Jahrzehnte hinweg beobachtet und ausgewertet wurden.

Von allen Studenten hatte die Hälfte das Ziel so schnell wie möglich viel Geld zu verdienen. Die andere Hälfte wollte möglichst viel Nutzen produzieren und die eigenen Ideen verwirklichen.

Das Ergebnis ist verblüffend: Die, die schnell viel Geld verdienen wollten, haben es nicht geschafft in ein paar Jahrzehnten Millionär zu werden. Lediglich ein Einziger war dabei!

Von den Selbstverwirklichern schafften es satte 1.350 Probanden. Ein echter Hammer.

Und was wollen die meisten Selbstständigen und Angestellten? Genau; sie wollen möglichst schnell viel Geld verdienen. Sie wollen, so bald möglich, mehr freie Zeit für sich und ihre Familie. Sie wollen absolute persönliche und finanzielle Freiheit.

Doch das geht ja überhaupt nicht mit diesem Mindset! (Ein Mindset ist eine bestimmte Einstellung zu den Dingen, die jeder für sich selbst im Laufe seines Lebens entwickelt.)

Was deine Kunden mit Goldgräbern gemeinsam haben

Die Gedankengänge, die Alex in seinem Buch „Reicher als die XXXXXXXX“* (er darf den Namen einer bestimmten Millionärs-Familie im Titel seines Buches nicht mehr erwähnen ;)) verfolgt sind bahnbrechend und über alle Maße augenöffnend.

Es ist enorm wichtig, dass du dieses Buch von Vorne bis Hinten komplett liest. Es baut dermaßen gut aufeinander auf, dass ich es förmlich verschlungen habe. Und ein erfolgswolf frisst nicht alles 🙂

In seinen Kapiteln geht es u.a. auch um den Aufbau von Teams und die Sinnhaftigkeit, Ziele für sein „Rudel“ formulieren und vorleben zu können. Und genau dann machte es „KLACK“ in meinem Hirn.

Alex scheibt zwar nichts über Goldgräber oder über spezielle Schwierigkeiten kreativer Selbstständiger. Doch seine Beispiele lassen sich wunderbar auf alle eigenen Hindernisse, und vor allem schädigende Glaubenssätze, anwenden.

Kommen wir also zum Kern:

Deine Kunden wollen z.B. eine Website von dir haben. Doch was wollen sie wirklich?

Sie wollen zumeist eine Website, die verkauft!

Im Grunde wollen sie von dir eine Website, die möglichst auch nicht viel kostet, und möchten damit auch noch sofort schnell Geld verdienen.

Du bist also selbst der Goldgräber deiner Kunden!

Eigentlich solltest du ein Schaufelverkäufer und Ratgeber FÜR Goldgräber sein. Du kannst hervorragend Schaufeln bauen (also z.B. Websites) und du hast auch schon von sehr guten Stellen zum Graben gehört. Doch würdest du jetzt auch noch für deine Kunden graben?

Und wie geht es dann weiter?

Nun, du findest irgendwann ein paar Nuggets und gibst sie deinen Kunden. Allerdings hat in dieser Zeit gar keiner mehr deine Schaufeln verkauft. Zudem sind die Nuggets für deine Kunden nicht groß genug. Ach ja, du hast auch nur blöde Diamanten ausgegraben und eben keine Riesen-Gold-Nuggets.

Deine Kunden fangen auch noch an zu meckern und wollen häufig Nachbesserungen auf Kulanz?!

Spätestens jetzt solltest du erkennen, dass das nicht der richtige Weg ist.

Du bist ein Spezialist für Schaufeln und du hättest sogar sehr wertvolle Tipps, wo dein Kunde graben sollte. Warum verkaufst du das dann nicht so?

Schaufel-Produkt-erfolgswolf

Schaufel-Produkt-erfolgswolf

Glaubenssätze und selbstreferenzierende Systeme

Freilich musst du deinem Kunden beweisen, dass z.B. deine erstellten Websites auch ihren Zweck erfüllen.

Dies lässt sich wunderbar durch Testimonials und Empfehlungsmarketing steuern. Dabei sind die ersten Kunden bekanntlich die schwersten.

Doch sobald du 3-4 Referenzen aufzeigen kannst und dein nächster potentieller Kunde um die Ecke kommt mit dem Spruch:

„Baue erstmal die Website und zeige, dass sie verkauft. Dann bezahlen wir dich auch.“

Dann ist er entweder nicht dein Wunschkunde und du solltest ihn links liegen lassen oder du argumentierst folgendermaßen:

„Sagen Sie, grundsätzlich, wenn Sie in einen Burgerladen gehen, um ihren Hunger zu stillen; bezahlen Sie dort auch erst wenn der Burger Sie wirklich satt gemacht hat?“

Wenn der vermeintliche Kunde es dann immer noch nicht kapiert, dann lass ihn links liegen. Glaube mir, die Energie, die du in „blutsaugende Vampire“ steckst, ist in deinen Wunschkunden tausend Male besser investiert.

Es obliegt nämlich deinen Glaubenssätzen, inwiefern du Leute anziehst, die für dein Geschäft gut sind oder halt nicht.

Weil viele geldfokussierte Menschen den schnellen Euro machen wollen, fangen sie dann lieber an selbstreferenzierende Systeme aufzubauen anstatt erstmal echten Nutzen und Mehrwert aufzubauen.

Also, wenn dir jemand sagt, dass du „mit dieser genialen Methode“ Geld im Internet verdienen kannst, dann macht genau diese Person, nur mit dieser Information, Geld.

Das Traurige daran ist, dass viele Menschen diese Herangehensweise auch noch gut finden und das System dann kopieren.

So sind die potentiellen Kunden natürlich immer vorsichtiger geworden, was Versprechungen angeht. Und da heutzutage auch Testimonials für 5 Dollar gekauft werden können, trägt das nicht gerade zum Vertrauen bei.

Bleib auf der guten Seite der Macht und nutze echte Empfehlungen! (Dazu werde ich noch einen Artikel verfassen.) Und vor allem, glaube an deine Fähigkeiten verdammt gute „Schaufeln“ zu bauen. Nur wer felsenfest und voller Überzeugung von seinen Produkten redet, der überwindet nahezu jede Vertrauensmauer,

Mein Fazit mit einer konkreten Anleitung

Wisse ganz genau, was du eigentlich anbietest. Was ist ganz konkret dein unwiderstehliches Angebot?!

Das setzt natürlich voraus, dass du weißt, für wen du das eigentlich anbietest. Oder verkaufst du Sonnenbänke in der Wüste an Eingeborene? 😉

Bleibe immer in deiner absoluten Kompetenz. Damit ist jetzt nicht deine Komfortzone gemeint, sondern deine Fähigkeiten, die genau zu deiner Leidenschaft passen. Ein Schmied macht Hufeisen und behuft Pferde. Das heißt noch lange nicht, dass er Voltegieren kann wie ein Weltmeister 😀

Umgib dich nur mit Kunden, die wirklich zu dir passen. Vermeide „Blut- und Energiesauger“. Auch wenn du erst am Anfang stehst und denkst, dass du jeden Auftrag brauchst. Bullshit! Das dachte ich nämlich auch, bis mir endlich mein Coach die Birne freigerüttelt hat.

Mache deine „Schaufeln“ für die „Goldgräber“ zum besten Produkt auf dem Markt und sie werden nirgendwo anders mehr kaufen wollen. Schaufle nicht für deine Kunden, es sei denn, genau das ist dein Produkt! (Also das Graben)

Frage deine begeisterten Kunden immer nach Menschen/Empfehlungen, die das gleiche Problem haben. Halte dabei auch immer den Empfehler auf dem Stand der Dinge. (Auch dazu werde ich nochmal ausführlich was schreiben.)

Lasse dich von den „Goldgräbern“ nicht arm machen, sondern nutze die Erkenntnisse eines Immobilien-Millionärs!*

Wie siehts bei dir aus? Kennst du „Goldgräber“, die am liebsten eine „Schaufel“ samt „Sklaven“ kaufen wollen? Bzw. die sich selbst nicht verantwortlich für ihre Leistungen fühlen und das auf die z.B. Websiteentwickler abwälzen wollen?

 

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