UPDATE: 09.10.2014 – Ich habe zum Thema auch einen kleinen Hangout On Air gemacht – Klick auf den folgenden Link und schau am besten gleich mal rein – https://www.youtube.com/watch?v=uSGrbV-pMGU&feature=youtu.be

 

UTM Tracking steht für Urchin Tracking Modules. Eine Software eines ehemaligen Unternehmens das Google aufgekauft hat. Daraus entstand dann Google Analytics.

 

Doch gehen wir zunächst der Frage nach warum du UTM Tracking anwenden solltest. Und was genau ist das denn überhaupt?

 

Mit UTM Tracking kannst du:

  • in Hyperlinks bestimmte Parameter (lass dich von dem Wort nicht abschrecken) einfügen
  • die Links bzw. die Parameter in Google Analytics ganz genau auswerten
  • und somit deine Onlinemarketingaktivitäten messen und optimieren
  • dir davon dann mehr Traffic erhoffen und
  • deine Ziele häufiger erreichen

 

Es gibt bereits einige sehr gute Quellen im Netz die UTM Tracking im Detail erläutern (Hier zum Beispiel). Daher möchte ich mich auf den Kern des ganzen konzentrieren.

 

Ohne UTM Tracking werden die Daten zum Besucherfluss in Google Analytics zusammengefasst. Hast du also mehrere Links auf Facebook verteilt, z.B. einen auf einer Fanpage, einen in einem Beitrag und wiederum einen in einer Gruppe, dann würden alle generierten Besucher in Google Analytics lediglich als Quelle Facebook stehen haben.

 

Aber welcher Link bringt nun die meisten Besucher? Bzw. welcher Link führt den Besucher zu einem vorab definierten Ziel?

 

Das führt uns nun zu der Frage:

Wie du UTM Tracking anwenden solltest

 

Ich will es dir hier ganz einfach machen. Du wirst als smarter Entscheider selbst in der Lage sein dieses einfache System zu skalieren.

 

Du machst jetzt bitte eine kleine praktische Übung mit mir zusammen (stelle bitte sicher, dass deine Domain bereits mit Google Analytics verknüpft ist):

  • du öffnest bitte diesen Link (es geht zum UTM Builder von Google) (Bild 1)
  • du trägst im ersten Feld, indem momentan meine Domain steht, DEINE Domain ein (Bild 2)
  • du füllst die weiteren Felder so wie im Bild 2
  • du klickst nun auf das Feld unter dem Formular „senden“ und es erscheint Bild 3
  • diesen Link mit den Parametern schnappst du dir und postest ihn in einem Beitrag auf Facebook (Bild 4)

In Bild 4 habe ich den Link im Facebook Beitrag gelb markiert. Es ist völlig egal was du in deinen Beitrag sonst noch schreibst. Hauptsache der generierte Link befindet sich darin.

 

Sehr nützlich ist der Parameter utm_content. Auf der Seite des UTM Builders hat Goolge geschrieben:

Wird für A/B-Tests und contentbezogene Anzeigen verwendet. Mithilfe von utm_content können Sie lassen sich Anzeigen oder Links unterscheiden, die auf dieselbe URL verweisen.
Beispiele: utm_content=logolink oder utm_content=textlink

Nimm z.B. eine deiner Newsletterkampagnen. Wenn du am Anfang und am Ende einen Link zu deiner gewünschten Landingpage einfügst, dann würdest du doch gerne wissen welcher besser funktioniert oder?!

 

Genau dafür verwendest du den Parameter utm_content. Übrigens sind alle Parameter mit einem Sternchen Pflicht. Sie erklären sich fast von selbst.

  • Mit der Kampagnenquelle utm_source gibst du den URL deiner gewünschten Landingpage ein, auf die die Besucher geleitet werden sollen.
  • Mit dem Medium gibst du an um welchen „Überträger“ es sich handelt. Also, z.B. ein Post, ein Newsletter, ein Eintrag auf der Fanpage etc.
  • Und dann musst du der Kampagne selbst noch einen Namen geben. Fasse alle Links, die zur gleichen Kampagne gehören zusammen.
  • Meine Testkampagne in diesem Beispiel bezieht sich auf die unterschiedlichen Zeiten von Facebook Posts. Deswegen werde ich morgens, mittags, und abends Beiträge in das soziale Netzwerk posten.

So erklärt sich der einheitliche Name für die Kampagne, die ich für alle weiteren Links für diese Kampagne nutze „facebookBeitragsZeiten“. Angereichert mit dem optionalen Parameter utm_content kann ich die Posts zu den unterschiedlichen Tageszeiten unterscheiden.

 

Wichtig: Groß- und Kleinschreibung wird in Google Analytics berücksichtigt. Vor allem wenn unterschiedliche Links zur gleichen Kampagne gehören, achte auf die Schreibweise des utm_campaign Parameters.

Und was habe ich nun konkret von UTM Tracking?

UTM-Kampagne-Google-Analytics

UTM-Kampagne-Google-Analytics

 

Das Ergebnis entsteht nun ab dem Folgetag. Denn erst dann wertet Google Analytics die Ergebnisse im Detail aus.

 

Du öffnest am besten deinen Google Analytics Account zwei bis drei Tage nach einer gelaufenen Kampagne. (Manchmal natürlich auch einfach mitten in einer Kampagne, je nach dem wie lange diese läuft.)

Gehen nun auf den Menüpunkt „Kampagne“ unterhalb von „Akquisition“.

 

Nun kannst du schön detailliert sehen welche Auswirkungen dein generierter Link in den letzten Tagen hatte.

 

Wie viele neue Besucher kamen über diesen Link? Wie lange sind sie geblieben? Haben sie sich für mehrere Seiten interessiert? Und und und…

 

Ohne UTM Tracking – keine detaillierte Auswertung der Hyperlinks.

UTM-Kampagne-Google-Analytics-02

UTM-Kampagne-Google-Analytics-02

 

Das Fazit zu UTM Tracking

 

Nutze die Power von Google Analytics und fange am besten sofort an dir zu überlegen welche externen Links du mit welchen Kampagnenparametern mittels UTM Tracking versehen willst.

 

Es gibt noch zahlreiche weitere Quellen von Menschen, die über UTM Tracking berichtet haben.

 

Ich möchte es jedenfalls in meinen Auswertungen zu erfolgswolf.de sowie unter wenda-it-web.de nicht mehr missen.

 

Vor allem der Parameter utm_content ist sehr nützlich wenn gleich mehrere Links zur gleichen Landingpage führen. Nur so lässt sich erkennen wo, wann und wie ein Link am besten funktioniert.

 

Da du ja ein smarter Entscheider bist, bin ich sicher, dass du UTM Tracking ausprobieren wirst. Ich freue mich schon über deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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